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Doppelt so viele Briefe und Pakete werden versendet

Alle Jahre wieder drängen sich die Kunden in der Adventszeit an den Schaltern. Dabei ist Hektik gar nicht nötig.

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Postdienstleister in Riesa und Umgebung bieten rund um die Feiertage zum Teil besondere Dienstleistungen an. Der Grund: In der Adventszeit gehen wie üblich rund doppelt so viele Briefe und Pakete wie gewöhnlich auf die Reise.

In zahlreichen Filialen gab es deshalb in den letzten Tagen teilweise erhebliche Wartezeiten bei der Abgabe von Paketen und Päckchen. Das sei insbesondere in den frühen Morgenstunden sowie am frühen Abend der Fall, berichten Augenzeugen.

Postmodern sammelt vor Weihnachten das letzte Mal am 23. Dezember Post ein. Im alten Jahr ist dem Unternehmen zufolge am 30. Dezember der letzte Sammeltermin. Briefkästen und Sammelpunkte seien über eine Suchfunktion auf der Internetseite www.postmodern.de zu finden. Als spezielle Aktion hat Postmodern in diesem Jahr die erste Holzbriefmarke der Welt herausgegeben.

Sie sei im Achter-Block erhältlich, Einzelmarken sind auf 100000 Stück limitiert. Hochbetrieb herrscht auch bei der Deutschen Post. Sie wird noch bis zum 22. Dezember, 12 Uhr, in den Postfilialen oder einer der DHL-Packstationen abgegebene Pakete und Päckchen bis Heiligabend ausliefern, so Postsprecher Manfred Hauschild. Die Brief- und Paketzusteller von Deutscher Post und DHL seien dann am 24. Dezember unterwegs, um die letzten Sendungen vor Weihnachten an den Mann zu bringen.

Klare Regelungen gebe es auch für die Öffnungszeiten der von Partnern der Deutschen Post und Postbank betriebenen Filialen. Sie sind nach Angaben der Pressestelle am 24. Und 31. Dezember in der Regel wie an Samstagen geöffnet.

Die Packstation in der Bahnhofstraße 6d sowie die Paketbox in der Hauptstraße 40 bieten rund um die Uhr zusätzliche Einlieferungsmöglichkeiten für Päckchen und Pakete, teilte Manfred Hauschild mit.

Er informierte gleichzeitig über die Bewirtschaftung von Briefkästen. Sie werden am 24. Und 31. Dezember jeweils wie samstags geleert. Am 26. Dezember sowie am Neujahrstag erfolge die Leerung wie sonntags.

Nur am ersten Weihnachtsfeiertag gönnen sich die Mitarbeiter eine Weihnachtspause. „An diesem Tag findet keine Leerung statt“, so der Postsprecher.

Thomas Riemer