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Dorfkirche jetzt für Besucher noch attraktiver

Über 300 000 Euro hat die Sanierung des barocken Baus in Miltitz gekostet.

Von Sönitz aus ist jetzt die Miltitzer Dorfkirche aus dem Jahr 1741 ein schöner Blickpunkt. Denn dieses Gotteshaus der Kirchgemeinde Miltitz-Heynitz wurde in den vergangenen Monaten aufwendig saniert. „Darüber sind wir sehr froh“, sagt Pfarrer Christoph Rechenberg. Neu sind jetzt an der Barockkirche das Dach – rote Bieberschwänze wurden aufgebracht – und die Entwässerung. Der originale Dachstuhl wurde aufgefrischt. Die Fassade erhielt ein barockes Gelb als Anstrich. Auch das Turmdach wurde repariert. „Die Turmspitze mit Wetterfahne, Stern und Kugel wurde neu vergoldet“, bemerkt der Pfarrer.

Weitere Sanierungen schlossen unter anderem Fenster, die Decke im Kirchenschiff und den Blitzschutz ein. Zu einem späteren Zeitpunkt werden noch Türen erneuert. An die 340 000 Euro haben die Arbeiten gekostet. Die EU steuerte aus ihrem Programm zur ländlichen Entwicklung 213  000 Euro bei. Das Geld war zweckgerichtet für die Miltitzer Kirche bestimmt, die beim internationalen Kooperationsprojekt der Triebischtaler mit Österreichern aus dem Burgenland mit eingebunden ist.

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Der Müllerstammtisch im Triebischtal hatte die Sanierung der Kirche als ein Projekt dieser Gemeinschaft mit ausgewählt. Denn die Kirchgemeinde engagiert sich seit Jahren für den traditionellen Mühlentag und darum, ihre schöne Kirche mit dem Sandstein-Altar des Meißner Bildhauers Melchior Kuntze für viele Besucher zu öffnen. Bei der Öffnung der Turmkugel, die aus dem Jahr 1816 stammt, wurden zwei Urkundenhüllen vorgefunden, die aus den Jahren 1935 und 1979 stammen, wo ebenfalls Sanierungen der Kirche vorgenommen wurden.