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Dorfkirchen stehen Touristen offen

In Vierkirchen und Waldhufen ist es Bürgern zu verdanken, dass die Kirchen tagsüber offen sind.

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Von Anja Gail

Ab Montag können Einheimische und Touristen auch außerhalb der Gottesdienste wieder einen Blick in die Kirchen in Arnsdorf und Nieder Seifersdorf werfen. Dann sorgen Bürger in den Orten dafür, dass die Gotteshäuser vom Morgen bis zum Abend geöffnet sind. Ab dem 1. Mai folgen dann Buchholz und Melaune und ab Pfingstmontag das kleine Gotteshaus in Tetta. Damit das alles in den nächsten Monaten reibungslos läuft, haben sich um die 40 Ehrenamtliche aus den Dörfern und Nachbarorten gefunden. Entstanden ist die Idee der offenen Kirchen vor allem durch die Nachfrage der Pilger.

Die fünf Kirchen öffnen in der Regel zwischen Ostern und dem Ewigkeitssonntag im November täglich von 10 und 19 Uhr. Das bedeutet für die Gemeindemitglieder, dass sie das Gotteshaus früh aufschließen, Teelichter wechseln, die Auslagen auf ihre Aktualität hin prüfen, schauen, ob die Blumen noch frisch sind. Am Abend muss dann wieder alles abgeschlossen werden. Außerdem wissen die Beteiligten über ihre Kirche Bescheid und können auch Auskünfte geben. Dieser Dienst wird meistens wochenweise gewechselt. Inzwischen ist das Projekt der offenen Kirchen auch zu einem Angebot für Menschen auf den Dörfern geworden, die gern etwas vor Ort für andere tun wollen, erklärt Pfarrer Andreas Fünfstück.

Im Pfarrsprengel gibt es außerdem noch eine gemeinsame Flyergruppe. Diese trifft sich seit einem Jahr. Ansprechpartnerin ist Andrea von Wiedebach. Sie hat viele interessante Informationen für einen Flyer zusammengestellt. Jetzt arbeitet die Gruppe an einer gemeinsamen Internetseite.

www.kirche-waldhufen-vierkirchen.de