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Drei fünfte Klassen am Goethe-Gymnasium

Auch Bischofswerdas Oberschule bekommt drei Eingangsklassen genehmigt, Neukirch nur eine.

Jetzt steht fest, wo die künftigen Fünftklässler ab September lernen werden. Mit einer Woche Verspätung haben die Eltern Bescheid bekommen, ob ihr Kind an der gewünschten Schule aufgenommen wird. Bei den meisten dürfte das der Fall sein, denn „die straffe Klassenbildung ist vom Tisch“, sagt Angela Ruscher, Sprecherin der Bildungsagentur in Bautzen. Sachsenweit war Anfang Juni das Verschicken der Bescheide über Nacht gestoppt worden. Die Klassenbildung sollte noch einmal überdacht werden. Wegen des Lehrermangels waren Schulleiter angewiesen worden, die Klassen bis zur maximalen Schülerzahl von 28 zu füllen. Wenige Tage später gab es Entwarnung: In einem Krisengespräch einigten sich Ministerpräsident, Finanzminister und Kultusministerin auf die Einstellung weiterer Lehrer. Genaue Zahlen wurden allerdings nicht genannt. Auch in der Bautzener Bildungsagentur weiß man noch nicht, wie viele neue Lehrer ab September zur Verfügung stehen. „Wir rechnen in den nächsten Tagen damit“, sagt Angela Ruscher. Auf alle Fälle habe der Nachschlag Entspannung gebracht. Sonst hätten noch mehr Schüler umgelenkt werden müssen.

Im größeren Stil ist das in Bautzen zwischen den städtischen Oberschulen passiert, sodass alle drei nun zwei fünfte Klassen bekommen. Von den Anmeldungen her hätte die Allende-Schule auch drei Klassen bilden können. Sie musste Schüler unter anderem an die Gesundbrunnen-Oberschule abgeben. In Neukirch wird es trotz 32 Anmeldungen nur eine Klasse geben. Dort hätten einige Eltern ihr Kind von sich aus umgemeldet, so Ruscher. Eltern, die mit dem Bescheid nicht einverstanden sind, können bis 12. Juli Widerspruch einlegen. Dann wird neu geprüft. (SZ/MSM)

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