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Drei Jahre Haft für Metall- und Autodieb

Ein 24-jähriger Wertstoffdieb muss für drei Jahre ins Gefängnis. Nach Überzeugung des Amtsgerichts Dresden ist Daniel B. im Sommer 2012 mit einem noch immer unbekannten Komplizen zweimal in Büros und Werkstätten der DB Netz AG in Riesa eingedrungen.

Ein 24-jähriger Wertstoffdieb muss für drei Jahre ins Gefängnis. Nach Überzeugung des Amtsgerichts Dresden ist Daniel B. im Sommer 2012 mit einem noch immer unbekannten Komplizen zweimal in Büros und Werkstätten der DB Netz AG in Riesa eingedrungen. Dort habe er Buntmetall, Technik und Werkzeuge entwendet und seine Beute jeweils mit Fahrzeugen der Bahn, einem VW Transporter und einem VW Polo, abtransportiert, die er natürlich ebenfalls entwendet hatte. Der Schaden beträgt mehr als 60 000 Euro.

Neben zweifachen Diebstahls wurde B. auch wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt. Nach dem Einbruch im Juni 2012 lieferte sich der Angeklagte in dem VW Transporter zwischen Riesa und Meißen ein Rennen mit der Polizei, wurde geblitzt und konnte entkommen. Der Ende Juli 2012 gestohlene Polo wurde bei einem Unfall am Bad in Coswig Anfang August 2012 demoliert. Das Schöffengericht war jedoch nicht überzeugt, dass der Angeklagte bei dem Unfall am Steuer saß.

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B. schwieg zu den Vorwürfen. Der Drogenkonsument ist einschlägig vorbestraft und hafterfahren. Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb Jahre gefordert. Verteidiger Martin Wissmann plädierte auf eine Strafe unter zwei Jahren. Er hielt nur einen Einbruch für nachgewiesen und verwies auf die Rolle des unbekannten Komplizen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (lex)