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Drei Millionen Fördergeld für Riesa

In der Innenstadt kann nun Einiges gebaut werden. Das betrifft auch den Elberadweg.

Für Züge ist hier schon länger Schluss. Dagegen sollen Elberadweg-Nutzer bald am Muskator durchkommen.
Für Züge ist hier schon länger Schluss. Dagegen sollen Elberadweg-Nutzer bald am Muskator durchkommen. ©  Sebastian Schultz

Riesa. Riesa war beim Städtebau-Förderprogramm Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ erfolgreich. Die Stadt erhält von Bund und Freistaat jeweils 1,6 Millionen Euro. Mit 1,6 Millionen Euro Eigenmitteln wird die Drittelfinanzierung komplettiert, so dass für insgesamt 4,8 Millionen Euro Bauprojekte in der Innenstadt umgesetzt werden können. Das soll bis Ende 2023 erledigt sein.

Im Fördergebiet „Vitales Stadtzentrum an der Elbe“ sollen Teile der Innenstadt neu strukturiert und aufgewertet werden. „Dank der finanziellen Mittel werden wir die Wohnqualität für die Bewohner der Innenstadt, aber auch die Aufenthaltsqualität für die Riesaer und ihre Gäste deutlich verbessern“, sagt OB Marco Müller (CDU).

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Als Erstes kommt ein Manager

Die Umsetzung des Programms startet im Herbst. Die Einrichtung eines Innenstadtmanagements gehört zu den ersten Maßnahmen. Der Manager wird sich um Fragen von Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen, aber auch um den Themenbereich Wohnen und Freizeit in der Innenstadt kümmern. Ein Innenstadtfonds soll Akteure und Aktionen unterstützen.

Eine große Rolle spielt die „Öffnung der Stadt zur Elbe hin“. Dazu gehört eine bessere Verbindung vom Stadtzentrum zum Fluss. Auf der Brachfläche An der Gasanstalt soll ein Spiel- und Freizeitbereich entstehen und die Fußwegbereiche der Breiten Straße besser gestaltet werden.

Wichtiges Ziel ist der durchgehende Ausbau des Elbradweges. Mit dem Fördergeld soll das fehlende Teilstück am ehemaligen Mischfutterwerk gekauft werden. Außerdem ist es gelungen, den Neubau der Außensportanlagen an der 1. Grundschule am Rathausplatz und die Umgestaltung des westlichen Abschnitts der Hauptstraße mit neuem Mobiliar und neuer Bepflanzung in das Förderprojekt einzubringen. (SZ)

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