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Drei Störchenpaare sind schon da

Elbland. Der kurze Winter lässt auf ein gutes Storchenjahr im Landkreis hoffen. Die Vögel können dadurch zeitig brüten und haben anschließend ausreichend Zeit, um ihren Nachwuchs für den langen Flug nach Afrika fit zu machen.

Elbland. Der kurze Winter lässt auf ein gutes Storchenjahr im Landkreis hoffen. Die Vögel können dadurch zeitig brüten und haben anschließend ausreichend Zeit, um ihren Nachwuchs für den langen Flug nach Afrika fit zu machen. Entscheidend dürfte das Wetter in den nächsten Wochen sein. Frisch geschlüpfte Störche werden vor allem mit Regenwürmern ernährt. Ist der Boden zu trocken, finden die Eltern nicht genügend Nahrung für den Nachwuchs.

Besetzt sind derzeit drei Horste rund um Meißen. Ein alter Bekannter hat sich in Niederlommatzsch niedergelassen. Der männliche Storch trägt einen Ring mit der Kennung H 4456. Beringt wurde er am 1. Juli 2006 nestjung in Görzig in Sachsen-Anhalt. Bereits 2011, 2012 und 2013 hielt sich dieser Storch in Niederlommatzsch auf. Unterhalb des Nestes in Niederlommatzsch hat Familie Brauer einen Aufsteller gebaut, wo die Bruterfolge der einzelnen Jahre seit 1989 zu lesen sind.

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Weitere Störche haben sich in Lommatzsch auf dem Schornstein des Gaswerkes sowie in Zehren niedergelassen. Dort lässt sich den Vögeln ins Nest schauen. In der am Wochenende geöffneten Eisdiele von Marlies Trepte an der Niederlommatzscher Straße können die Tiere mit Hilfe einer gegenüber ihres Horstes angebrachten Kamera auf einem Bildschirm beobachtet werden. Verwaist bleibt offenbar der Horst in der Nassau.Bernd Katzer