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Drei Tipps für leichte Sommerkost

Fettige, üppige Mahlzeiten schlagen bei Hitze besonders auf den Magen. Sandra Megsner vom Pirnaer Klinikum erklärt, wie sich der Körper schonen lässt.

Diabetesassistentin Sandra Megsner vom Klinikum Pirna: Im Sommer immer ausreichend trinken.
Diabetesassistentin Sandra Megsner vom Klinikum Pirna: Im Sommer immer ausreichend trinken. © Klinikum Pirna

Nun hat es sich der Sommer wohl doch noch überlegt: warme, fast schon heiße Tage überziehen derzeit das Land, die Menschen treibt es nach draußen, sie baden, essen Eis, grillen. Doch so herrlich sich die sommerlichen Temperaturen auch anfühlen, so herausfordernd sind sie auch für den menschlichen Körper. "Durch die sommerliche Wärme verlieren wir mehr Flüssigkeit als in allen anderen Jahreszeiten. Das sollte durch ausgewogene Ernährung und entsprechende Getränke kompensiert werden", sagt Sandra Megsner, Diabetesassistentin am Klinikum Pirna auf dem Sonnenstein. Hier gibt sie drei Tipps, wie man sich im Sommer schonend ernähren kann. 

Fisch statt Steak

Wenn die Hitze zu viel für den Körper wird, reagiert er typischerweise oft mit Magendruck oder Unwohlsein. Schuld daran sind meist zu heiße, zu scharfe und zu fettige Speisen oder zu üppige Mahlzeiten. Und auch die abendliche Grillwurst oder das Steak liegen häufig schwer im Magen - und wirken sich nachteilig auf den Nachtschlaf aus. 

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Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, der greift laut Sandra Megsner vor allem abends auf leichte Speisen wie Fisch oder Reis mit Gemüse zurück. Wer dennoch nicht auf ein qualitativ hochwertiges Steak vom Grill verzichten will, dem empfiehlt die Diabetesassistentin, das Fleisch mit einem leckeren grünen Salat zu kombinieren. 

Gesunde Durstlöscher

Gerade bei Wärme und Hitze gehört eines dazu: trinken, trinken, trinken. Erwachsene sollten täglich mindestens anderthalb bis zwei Liter Wasser trinken. Bei starker Hitze oder körperlich anstrengender Arbeit darf es gern auch mehr sein. 

Sandra Megsner empfiehlt vor allem Getränke, die nur wenig oder gar keine Kalorien haben. "Wem pures Wasser nicht schmeckt, kann seine tägliche Wasserration mit frischen Früchten, Kräutern oder Gemüse zu einem sogenannten 'Infused Water' anreichern", sagt sie. Das sorge nicht nur für ein tolles Geschmacks- und Geruchserlebnis, sondern je nach Zutat auch für eine ansprechende Farbe. "Geben Sie am besten frische Zutaten und Mineralwasser in eine Karaffe und lassen Sie alles zusammen für einige Stunden im Kühlschrank stehen", sagt Sandra Megsner. Das Wasser werde umso aromatischer, je länger die Mischung durchziehen könne. 

Alternativ könne Wasser mit selbstgemachten Eiswürfeln mit gefrorenen Früchte oder Kräutern optisch und geschmacklich aufgepeppt werden. 

Wassereis selbst kreieren

Ein leckeres Eis an heißen Tagen - wer kann da schon entsagen? Nach Aussage von Sandra Megsner sollten Kalorienbewusste dann aber generell eher zu Wasser- statt zu Milcheis greifen. Oder noch besser: "Stellen Sie das Eis einfach selbst her, indem sie beispielsweise Apfelsaft in dafür vorgesehenen Gefäßen einfrieren", sagt die Diabetesassistentin. 

Gesund essen, gesund bleiben

Essen diene laut Sandra Megsner nicht nur der reinen Nahrungsaufnahme. Es sei auch ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. "Wer sich ausgewogen ernährt, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen", sagt die Diabetesassistentin. Vor allem mit zunehmendem Alter sei es bedeutsam, die eigene Ernährung im Blick zu haben. Denn dann stelle sich der Stoffwechsel um, die Muskulatur werde ab- und dafür das Fettgewebe aufgebaut.

Generell gilt nach Aussage von Sandra Megsner: "Essen Sie vielfältig." Gemüse und Obst sowie Getreide- und Milchprodukte gehörten täglich auf den Speiseplan, Fleisch und Wurst nur hin und wieder.

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