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Drei Töchter wieder zurück beim Vater

Die Kinder von Jens B. aus Kamenz wurden am 1. April in Obhut genommen. Dank einer Familienrichterin hatte er sie noch vor Ostern wieder bei sich.

Jens B. ist glücklich. Seit Gründonnerstag, 17 Uhr, hat er seine drei Töchter (6, 8 und 10 Jahre) wieder bei sich. Sie wurden am 1. April vom Jugendamt wegen des Verdachtes des sexuellen Missbrauchs in Obhut genommen. Grund dafür war eine Anzeige, die dem Jugendamt vorlag. 17 Tage kämpfte der alleinerziehende Vater um seine Kinder. Mit Hilfe eines Anwaltes war er in Widerspruch gegangen. Der trockene Alkoholiker vermutete Amtswillkür hinter dem Beschluss, wandte sich auch an die Presse. Die Kinder waren unterdessen gut in einem Heim untergebracht. In dieser Woche fand die zügig anberaumte, dreistündige Verhandlung zum Thema vor dem Familiengericht statt. Mehrere Zeugen wurden geladen, beispielsweise von der Familienhilfe sowie Vertreter aus dem Heim. Zwischenzeitlich waren ärztliche Untersuchungen und Befragungen der Kinder angeordnet worden. Die Richterin wollte sich jedoch selbst ein Urteil vor Ort bilden. Auch dieses geschah zeitnah. Mittwochabend bekam Jens B. den Beschluss der „Kindesrückgabe“ des Amtsgerichtes übersandt. „Auch ihre Mutter freut sich. Wir feiern erst einmal schön gemeinsam Ostern, sagte er. Das Jugendamt selber geht übrigens in Widerspruch, war zu erfahren. (if)

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