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Riesige Sporthalle derzeit teurer als geplant

Für die neue Dreifeldhalle in Bannewitz sind jetzt die letzten Bauleistungen vergeben worden. Trotz höherer Kosten ist die Gemeinde zuversichtlich.

Von Verena Schulenburg
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Zum Richtfest vorige Woche schlugen Bauamtschef und Polier die symbolischen Nägel ins Gebälk der neuen Dreifeldhalle.
Zum Richtfest vorige Woche schlugen Bauamtschef und Polier die symbolischen Nägel ins Gebälk der neuen Dreifeldhalle. © Karl-Ludwig Oberthür

Bannewitz bringt den Bau der neuen Dreifeldhalle weiter voran. Nachdem vorige Woche Richtfest an dem Rohbau gefeiert wurde, haben die Gemeinderäte am Dienstagabend bereits die letzten Bauleistungen für den Neubau an der Grund- und Oberschule "Am Marienschacht" in Bannewitz vergeben. 

Demnach werden die Vereinigten Holzbaubetriebe Wilhelm Pfalzer & Hans Vogt aus Woringen die erforderlichen Wandbekleidungen in der Sporthalle zu einer Summe von mehr als 223.000 Euro vornehmen. Die Montage der Innentüren übernimmt die Tischlerei Berger aus Burkau zu einem Wert von fast 73.000 Euro. Der neue Sportboden kostet knapp 116.000 Euro und wird von der Firma Hoppe Sportbodenbau aus Nossen verlegt. Die Fliesenarbeiten übernimmt der Fliesenlegerbetrieb J. Schmidt aus Niedercunnersdorf zu einer Summe von gut 136.000 Euro und mit den Maler- und Lackierarbeiten wird der Wulf Mothes Malerbetrieb aus Dohna für mehr als 32.000 Euro betraut. Mit diesen Aufträgen ist der Neubau komplett. Lediglich die Innenausstattung, also alle Sportgeräte, Umkleiden und Sitzplätze für die Besucherreihen, und die Gestaltung der Außenanlage müssen noch von den Bannewitzer Gemeinderäten entschieden werden. Im August soll die neue Halle bereits in Betrieb gehen.

Insgesamt sechs Millionen Euro soll die Dreifeldhalle in Bannewitz kosten. Mit 2,4 Millionen Euro hat der Freistaat den Neubau unterstützt. Die restliche Summe muss die Gemeinde selbst finanzieren. Für insgesamt 2,5 Millionen Euro wurden dafür zwei Kredite aufgenommen. Momentan liegen die Auftragsvergaben rund 423.000 Euro über der Gesamtkostenberechnung von sechs Millionen Euro - keineswegs darunter, wie zuletzt über die SZ kommuniziert. Trotz dieser Kostenüberschreitung von derzeit 7,5 Prozent ist der Bannewitzer Bauamtsleiter Markus Kirchner, der das Projekt begleitet, zuversichtlich, dass die Gesamtkosten von sechs Millionen Euro eingehalten werden können.

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