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Dresden bekommt eine Kunst- und Musikstiftung

Eine neue Stiftung soll ab 2013 zeitgenössische bildende Kunst und Musik in Dresden fördern. Der Stadtrat hat dazu die Pläne von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und dem Intendanten der Dresdner Musikfestspiele, Jan Vogler, beschlossen.

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Eine neue Stiftung soll ab 2013 zeitgenössische bildende Kunst und Musik in Dresden fördern. Der Stadtrat hat dazu die Pläne von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und dem Intendanten der Dresdner Musikfestspiele, Jan Vogler, beschlossen. Das Grundkapital der neuen „Stiftung Kunst & Musik für Dresden“ von 500000 Euro stammt von der Commerzbank. Künftig sollen Privatiers und Unternehmen gewonnen werden, um über die von der Stadtverwaltung unabhängige Stiftung kulturelle Projekte in Dresden gezielt zu fördern. Linken-Stadträtin Gunhild Lattmann kritisierte allerdings die fehlende Einflussmöglichkeit der Räte auf die Stiftung und den Stiftungszweck „zugunsten des barocken Dresden“. Ihre Fraktion lehnte den Vorschlag der Verwaltung deshalb ab.

Der neue Stiftungsrat ist prominent besetzt. Neben Oberbürgermeisterin Helma Orosz gehörten etwa Catherine von Fürstenberg-Dussmann und die Mäzenin Nina von Maltzahn dazu. Die Gründung der Stiftung soll bereits Anfang 2013 erfolgen. Dann wird auch darüber entschieden, welche Projekte oder Personen sich wie für eine Förderung durch die Stiftung bewerben können. (SZ/fra)