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Dresden: Mehrere Patienten werden beatmet

Das Städtische Klinikum kümmert sich derzeit um sechs schwer Erkrankte. hat aber ausreichend Kapazitäten. Und es gibt gute Nachrichten für werdende Eltern.

In den Dresdner Kliniken werden die Patienten behandelt.
In den Dresdner Kliniken werden die Patienten behandelt. © Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Die allermeisten Dresdner, die mit dem Coronavirus infiziert sind, kurieren sich zu Hause aus. Wenige müssen aber im Krankenhaus versorgt werden. Aktuell kümmern sich allein die Mitarbeiter des Städtischen Klinikums um 18 Corona-Patienten.

Von diesen müssen sechs beatmet werden, sagt Sprecherin Viviane Piffczyk. Darunter befinden sich zwei Patienten aus Frankreich, die vor zwei Wochen aus dem Osten des Landes nach Dresden geflogen wurden.

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Mit Stand vom Dienstag hat das Städtische Klinikum Dresden über die Corona-Krankenhausleitstelle die meisten Zuweisungen an Covid-Patienten und Verdachtsfälle erhalten. "Seit Beginn der Infektionswelle haben wir kumulativ 89 Patienten zugewiesen bekommen", so Piffczyk. Das Uniklinikum bekam 63. Vor diesem Hintergrund erhalte das Städtische Klinikum derzeit auch die meiste Schutzausrüstung zugeteilt. "Unsere Kapazitäten gehen weit über die Versorgung von Covid-19-Patienten hinaus", betont Piffczyk. Man stelle auch in der aktuellen Situation die Versorgung von Jung bis Alt sicher.

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Gute Nachrichten für alle werdenden Eltern: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann die Mutter zur Geburt von einer gesunden Person begleitet werden, so die Sprecherin. Die Väter seien eine wichtige Stütze während der Geburt. Auf der Wochenstation gilt weiterhin das generelle Besuchsverbot. "Unsere Geburtshilfe verfügt zudem über einen Kreißsaalbereich für Covid-(Verdachts-)fälle. Dieser ist mit eigenem Operationssaal baulich komplett von den anderen getrennt." Der Saal verfüge über alle Möglichkeiten der spezialisierten Betreuung von Müttern, gesunden und kranken Neugeborenen bis hin zu sehr kleinen Frühgeborenen. 

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