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Corona: Die Schuldnerwelle kommt noch

Schon jetzt sind die Zahlen der Beratungsgespräche in Dresden im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Und es kommt eine neue Klientengruppe dazu.

Von Kay Haufe
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Nicht nur Paare haben in Dresden finanzielle Sorgen, weil sie Schulden angehäuft haben.
Nicht nur Paare haben in Dresden finanzielle Sorgen, weil sie Schulden angehäuft haben. © 123rf/David Pereiras

Dresden. Die Corona-Pandemie führt dazu, dass wieder mehr Dresdner Schuldnerberatungsstellen aufsuchen. Bis Ende Juli kamen bereits 510 Klienten in die Pieschener Beratungsstelle der gemeinnützigen AWO Sonnenstein GmbH. Im ganzen vergangenen Jahr waren es 752. "Die Steigerung ist schon da, und das, obwohl wir im Frühjahr fast zwei Monate lang keine persönlichen Gespräche führen konnten", sagt Jens Heinrich. Er leitet alle Beratungsstellen der AWO Sonnenstein in Dresden und dem Landkreis Sächsische Schweiz sowie die in der Justizvollzugsanstalt am Hammerweg.

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