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Dresden: Eine Woche voller Höchstwerte

Am vergangenen Wochenende war es heiß, am Montag folgten Gewitter. Dabei wurden gleich mehrere Höchstwerte erreicht.

Am Wochenende kletterten die Thermometer in der Landeshauptstadt auf beinahe 35 Grad.
Am Wochenende kletterten die Thermometer in der Landeshauptstadt auf beinahe 35 Grad. ©  Christian Juppe (Symbolbild)

Dresden. Der Hochsommer ist in der Stadt angekommen. Nachdem bereits Mitte der vergangenen Woche heiße Temperaturen herrschten, kletterten diese am Wochenende auf ihr bisheriges Jahreshoch. "Der bisher wärmste Tag des Jahres war der Sonntag. An der Wetterstation am Flughafen wurden 34,9 Grad gemessen", sagt Kathleen Hickmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig (DWD). 

Mit den Temperaturen stieg auch der Wasserverbrauch in Dresden. "Am Freitag wurden 156.000 Kubikmeter verbraucht, am Samstag 154.000 und am Sonntag 155.000 Kubikmeter", so Sprecherin Gerlind Ostmann von der Drewag. Somit erreichte Dresden am Freitag einen neuen Jahreshöchstwert beim Wasserverbrauch. Dieser lag zuvor bei 151.711 Kubikmetern und wurde am 31. Juli erreicht. 

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Neuer Rekord beim Wasserverbrauch

Sorgen um die Trinkwasserversorgung sind jedoch unbegründet. "Es gibt keine Probleme in der Trinkwasserversorgung bei unseren Wasserwerken und im Netz", sagt Ostmann. 

Am Montag sank der Wasserverbrauch der Dresdner auch schon wieder. Das könne man laut Ostmann auf den Regen und den bewölkten Himmel zurückführen. Allerdings wird der Verbrauch nicht lange niedrig bleiben, denn für die zweite Hälfte der Woche rechnet der DWD mit Sonnenschein und Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad. "Es ist sehr gut möglich, dass der Verbrauch noch weiter ansteigt. Den Rekord von 2019 von 169.000 Kubikmetern haben wir jedoch noch nicht erreicht", so Ostmann.

Freibäder am Wochenende "ausverkauft"

Auch Betreiber der Freibäder bekamen die Hitze zu spüren. Über 16.500 Gäste suchten am Wochenende in den Bädern der Stadt nach Abkühlung. "Sowohl am Samstag als auch am Sonntag waren alle unsere Objekte ausverkauft. Dies bedeutete in der Praxis, dass erst wieder jemand in ein Bad hineingelassen werden konnte, wenn ein anderer Gast gegangen war", sagt Sprecher Lars Kühl von den Dresdner Bädern. 

Angesichts der Corona-Pandemie sind bei einem solchen Andrang besondere Regelungen nötig. "Selbstverständlich gibt es für jedes Objekt eine festgelegte Personenobergrenze, die mit dem Dresdner Gesundheitsamt abgestimmt ist und sich nach der zur Verfügung stehenden Wasser-, Liege- und Aufenthaltsfläche errechnet. Nur so wird unter anderem gewährleistet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden", so Kühl. Außerdem verkaufen die Bäder einen großen Teil ihrer Tickets online. 

Auch am Dienstag sind noch Gewitter möglich

Am Montag kam es nach dem heißen Wochenende in Dresden mehrfach zu Gewittern. Am Flughafen Dresden fielen zwischen 9 und 13 Uhr 17,7 Liter Wasser auf den Quadratmeter. So viel hatte es dort im ganzen Juli zusammen nicht geregnet. An den Messtationen in Strehlen und Hosterwitz gab es hingegen gar keinen Niederschlag. Laut dem DWD muss noch bis zur Nacht zum Mittwoch mit Niederschlägen und Gewittern gerechnet werden.

Auf der Moritzburger Landstraße war die Unterführung unter der Autobahn vollgelaufen.
Auf der Moritzburger Landstraße war die Unterführung unter der Autobahn vollgelaufen. © Roland Halkasch

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Am vergangenen Samstag erlebte die Stadt ihren bisher heißesten Tag des Jahres. Doch die Temperaturen steigen weiter. Wie heiß das Wochenende wird.

Durch die starken Regenfälle in einigen Stadtteilen waren Feuerwehreinsätzen nötig. Auf der Moritzburger Landstraße war die Unterführung unter der Autobahn vollgelaufen. Die Straße wurde deshalb gesperrt. Die Berufsfeuerwehr der Wache Übigau war dort im Einsatz und öffnete die verstopften Gullys. So konnte das Wasser abfließen. Anschließend wurde die Fahrbahn noch grob gesäubert. Wegen der Sperrung kam es zu Verkehrsbehinderungen. 

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