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Fehlschlag auf Waldschlößchenbrücke

Die neue Schilderbrücke konnte am Sonntag nicht wie geplant eingebaut werden, die Arbeiten mussten abgebrochen werden. Wie es weitergeht.

Der Ausleger der Schilderbrücke zwischen den Bögen konnte nicht angebaut werden.
Der Ausleger der Schilderbrücke zwischen den Bögen konnte nicht angebaut werden. © Marion Doering

Dresden. Am Altstädter Ende der Bögen auf der Waldschlößchenbrücke bietet sich ab jetzt über der Fahrbahn ein neues Bild. Der verbogene Träger der Schilderbrücke auf der elbabwärts liegenden Seite ist zwar verschwunden. Doch der neue Ausleger konnte während der halbseitigen Sperrung am Sonntag nicht wie geplant angebaut werden, teilt das Straßenbauamt mit.

Der alte Stahlträger wurde abgebaut und die am Brückenbogen verbliebene Kopfplatte überprüft. Danach mussten die Arbeiten aber abgebrochen werden. Der neue Ausleger sollte die Hälfte der Fahrbahn zwischen den Bögen in Richtung Johannstadt überspannen. Doch an der Kopfplatte habe es einen bis dahin unbekannten fehlerhaften Winkel von zwei Grad gegeben. Dies hätte bei der Montage dazu geführt, dass der neue Ausleger an seinem Ende um 30 Zentimeter zu tief gehangen hätte, erklärt das Amt. 

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Am Mittwoch sollen bei einer 3-D-Vermessung die Daten noch einmal genau erfasst werden. Geplant ist, dann die Kopfplatte an dem Brückenbogen zu korrigieren, sodass der Winkel genau stimmt. Für den zweiten Montageversuch gibt es aber noch keinen Termin. Dafür müssten erst die nötigen Genehmigungen eingeholt werden.

So sah der verbogene Träger der Schilderbrücke aus, der am Sonntag abgebaut wurde.
So sah der verbogene Träger der Schilderbrücke aus, der am Sonntag abgebaut wurde. © René Meinig

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