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Dresden hat keinen Kripo-Chef mehr

Kriminaldirektor Thomas Uslaub wird nach sieben Jahren an der Spitze der Kripo mit einer neuen Aufgabe betraut.

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Die delikate Personalie ist selbst für manchen Ermittler eine echte Überraschung. Bereits seit diesem Monat hat Dresden keinen Kripochef mehr. Kriminaldirektor Thomas Uslaub (49) habe „die Gesamtleitung eines für die sächsische Polizei wichtigen Projektes übernommen“, teilte das Innenministerium auf SZ-Anfrage dazu mit. Details „zu konkreten Personalangelegenheiten könnten aus datenschutz- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen nicht erfolgen“. Eine Entscheidung über die Nachfolge Uslaubs sei noch zu treffen. Seit Januar 2007 war Uslaub Kripo-Chef in Dresden und hat in den sieben Jahren manchen Sturm er- und überlebt. Er folgte auf Bernd Nüßgen, der 2006 nach Kritik an Ermittlungen im Entführungsfall Stephanie versetzt worden war. Polizeiintern wird nun spekuliert, ob Uslaub wegen Ermittlungen zu den Krawallen vom 19. Februar 2011 – Stichwort Funkzellenabfrage – gehen musste.

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