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Hochzeitstermine in Dresden werden knapp

Die Dresdner sind heiratswillig, das hält auch in diesem Jahr an. Viele Termine sind bereits belegt. Deshalb soll bald einer neuer Trauort dazukommen.

Heiraten ist in Dresden sehr beliebt. Die Paare müssen sich sputen, um einen guten Termin zu bekommen.
Heiraten ist in Dresden sehr beliebt. Die Paare müssen sich sputen, um einen guten Termin zu bekommen. © Foto:  Claudia Hübschmann

Viele Dresdner sagen Ja. Aber im vergangenen Jahr mussten vom Standesamt auch Termine abgesagt werden. Aus unterschiedlichen Gründen.

Dennoch ist der Ansturm auf die elf Orte, an denen sich Paare trauen lassen können, ungebrochen. Bereits jetzt sind laut Standesamt viele Termine vergeben.

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Genau 2.240 Paare wurden im vergangenen Jahr von Dresdner Standesbeamten vermählt. Das waren zwar 322 Hochzeiten weniger als 2018, dennoch sei die Nachfrage ungebrochen, sagt Standesamtschefin Mandy Kaergel.

Denn für den Rückgang gab es Gründe. Kaergel sagt, es mussten Termine abgesagt werden, obwohl die Paare heiraten wollten.  "Das lag an geplanten, aber kurzfristig verschobenen Baumaßnahmen auf der Goetheallee und im Kulturrathaus." Auch das Rathaus Weixdorf war wegen Mängeln beim Brandschutz nur eingeschränkt nutzbar. Termine fielen wegen Feiertagen aus und einige Außenobjekte haben angefragte Termine absagen müssen. 

Auch im Lingnerschloss können Paare heiraten. Im vergangenen Jahr gab es dort 70 Trauungen.
Auch im Lingnerschloss können Paare heiraten. Im vergangenen Jahr gab es dort 70 Trauungen. © Christian Juppe

Das soll in diesem Jahr besser laufen, hat sich das Standesamt vorgenommen. Denn die Anfragen nach Hochzeitsterminen sind hoch. Die "Villa Weigang", also das Standesamt an der Goetheallee, ist samstags bereits bis Ende Oktober ausgebucht.

Als Daten, die besonders beliebt sein dürften, hat das Standesamt in diesem Jahr vier aufgemacht. Der 14. Februar, also Valentinstag, fällt in diesem Jahr auf einen Freitag. An dem Tag bietet das Standesamt 14 statt zehn Trauungen an. Die sind bereits komplett ausgebucht. Am 20.02.2020 ist die doppelte Zahl an Trauterminen angesetzt. Alle 20 Termine an dem Donnerstag sind ebenfalls ausgebucht. Wer zum Schaltjahrestag, also am 29. Februar, heiraten will, hat ebenfalls keine Chance mehr. Auch an dem Samstag sind alle 20 Termine belegt. Freitag, der 13., ist in diesem Jahr im November. Wer das als Glückstag wertet, hat noch Chancen. Für den Tag sind 14 Trauungen geplant, 13 Termine sind noch frei.

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Gefragt sind auch die neun Außenstandorte neben der "Villa Weigang" und dem Kulturrathaus für Trauungen. Das sind neben dem Schloss Albrechtsberg, das mit 108 Hochzeiten im vergangenen Jahr der Spitzenreiter ist, der Festsaal im Stadtmuseum (74 Trauungen) und auch das  Lingnerschloss (70). 55 Paare wurden im Zauberschloss in Schönfeld vermählt, 45 im Rathaus Weixdorf, jeweils 37 im Carl-Maria-von-Weber-Museum und im Palais im Großen Garten und 34 im  Kraszewski-Museum. Die wenigsten Hochzeiten fanden im Rudolf-Harbig-Stadion statt. Das waren nur vier im Jahr 2019. Das Standesamt will diesen besonderen Ort für glühende Dynamo-Fans aber beibehalten. Es sei nur schwierig mit den Terminen, weil die konkreten Daten für die Spieltage erst kurz vorher festgelegt werden. Dadurch ist die Planung für die Paare schwierig. 

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