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Dresden: Elbepark-Besitzer übernimmt Kaufpark

Kurt Krieger, dem bereits der Dresdner Elbepark gehört, hat den Kaufpark Nickern übernommen. Was das für die Kunden und den lange geplanten Umbau bedeutet.

Das beliebte Einkaufszentrum an der Dohnaer Straße bekommt einen neuen Besitzer. Der wird aber erst im kommenden Jahr aktiv.
Das beliebte Einkaufszentrum an der Dohnaer Straße bekommt einen neuen Besitzer. Der wird aber erst im kommenden Jahr aktiv. © Marion Doering

Dresden. Der Kaufpark Nickern hat einen neuen Besitzer. Unternehmer Kurt Krieger investiert weiter in die sächsische Landeshauptstadt und übernimmt das Einkaufszentrum an der Dohnaer Straße vom vorherigen Eigentümer, der Hamburger Redos-Gruppe. Das teilt Sprecher Jürgen Herres mit. Krieger besitzt in Dresden bereits den Elbepark im Dresdner Norden, nun erweitert er sein Portfolio im Süden der Stadt. 

Für die Kaufpark-Kunden wird sich damit allerdings zunächst nichts ändern. "Aufgrund der Corona-Krise hat sich die Abwicklung des Kaufs verzögert", erklärt Herres. Krieger wird das Geschäft im Kaufpark demnach erst im kommenden Jahr übernehmen. Über die Kaufsumme schweigt der Sprecher. 

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Mit der verzögerten Übernahme gibt es nun allerdings ein weiteres Problem: Der Vertrag mit dem derzeitigen Betreiber Unibail-Rodamco-Westfield läuft Ende Juni dieses Jahres aus und wird nicht verlängert. In der Übergangszeit soll nun die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) aus Hamburg das Centermanagement übernehmen. 

Zum seit Jahren geplanten Umbau des Einkaufszentrums konnte Herres zunächst keine Angaben machen. Ob und wann Krieger den Kaufpark modernisieren will, steht momentan noch nicht fest. Damit wolle sich der Investor wahrscheinlich im kommenden Jahr befassen.

Zuletzt standen die Zeichen eigentlich gut für die nach mehr als 20 Jahren nötige Frischekur. Dabei soll unter anderem das unübersichtliche Parkdeck neu gebaut, das Gebäude saniert und der leer stehende Baumarkt mit neuen Geschäften belebt werden. Immer wieder gab es Probleme mit der Baugenehmigung, das Parkdeck war Anfang des Jahres so marode, dass ein Teil der Fläche - ebenso wie die Rolltreppen auf dem Parkplatz - gesperrt werden mussten

Noch im Januar dieses Jahres hatte Redos angekündigt, dass der Altmarkt-Galerie-Manager ECE den Einkaufstempel künftig betreibt - das ist mit der Krieger-Übernahme nun allerdings geplatzt. 

Derzeit gibt es im Kaufpark 75 Geschäfte, jährlich kommen rund 4,5 Millionen Kunden, darunter viele aus Tschechien. 

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Das Einkaufszentrum soll umgestaltet werden - Pläne dafür gibt es schon lange. Ein größeres Angebot soll den Standort attraktiver machen. Was geplant ist.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Fassung schrieben wir von 55.000 Kunden jährlich. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. 

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