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Neues Trend-Lokal am Neumarkt

Nach Sushi ist Ramen der neue Hit aus der japanischen Küche. Die Dresdner haben jetzt eine weitere Möglichkeit, das Gericht zu probieren.

Mitarbeiter Benjamin Standar vor dem Umaii am Neumarkt.
Mitarbeiter Benjamin Standar vor dem Umaii am Neumarkt. © Sven Ellger

Dresden. Benjamin Standar steht in der Sonne vor dem Lokal und hat gute Laune. Man könnte sagen, er arbeitet für einen neuen Trend in Dresden: Ramen. In Japan gehören die Nudeln ganz selbstverständlich zur Esskultur, in Dresden sind sie noch etwas Neues. Und: Sie begeistern immer mehr Feinschmecker. Nun gibt es mit dem Umaii ein neues Restaurant am Neumarkt. Dort arbeiten Standar und sein Team seit der Eröffnung im Juli. Das Lokal bietet Ramen in verschiedenen Variationen an. „Wir haben aktuell 35 Mitarbeiter und 130 Plätze innen und 92 im Außenbereich“, so Geschäftsführerin Kristina Falke. Geöffnet hat das Umaii täglich ab 11.30 Uhr.

„Vor zehn Jahren haben wir in viele fragende Gesichter geschaut, was wir da eigentlich machen, mittlerweile sind Ramen auf dem kulinarischen Radar“, sagt sie. Ihr Team und sie lassen den Gästen gerne die Wahl. Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Brühen , einmal mit Fleisch und einmal vegan.Neben der klassischen Interpretationen der Miso-Ramen bietet das Umaii auch die moderneren Ramen mit Curry- oder Kokosgeschmack. „Die Nudeln können die Gäste auswählen, es gibt Ramen, Udon oder eine glutenfreien Alternative“, so Falke.

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Im Umaii arbeiten sie gerade daran, in Kürze auch hausgemachte Nudeln anzubieten. Die Inspiration für das Lokal kam aus Japan, aber die Mitarbeiter haben sie für Umaii individuell angepasst. Wichtig für Kristina Falke: der Verzicht auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Und die Liebe zur japanischen Küche und Kultur soll sich auch in der Einrichtung widerspiegeln. Ramen gehören in Japan zum Alltag, gute Gerichte zu erschwinglichen Preisen, das wollen Kristina Falke und ihr Team auch in Dresden bieten. „Die Vorfreude der Dresdner war groß, ebenso die Neugier, das Lokal wurde gut angenommen“, sagt die Geschäftsführerin.

Nicht nur das Restaurant am Neumarkt auch das Lokal „Ramen 1974“ auf der Alaunstraße in der Neustadt kommt bei Kunden an und ist oft ausgebucht. Es eröffnete im Oktober, serviert werden japanische Suppen, Vorspeisen und Schüsselgerichte.

Für den Neumarkt ist das Umaii eine Bereicherung. 2018 eröffnete dort „Johannas Colonialwarenladen“. Martin Enk und Frank Pieper sind keine Unbekannten in Dresden. Das Ehepaar hat im Palais City One am Neumarkt etwas Neues probiert. Inspiriert waren sie dabei von Martin Enks Oma, die Johanna hieß. In diesem Geschäft spielen regionale Produkte wie Bautzner Senf, Radebeuler Weine, Schmole-Kaffee aus Pirna oder Kräuterlikör aus Kaitz die bestimmende Rolle. Zugleich können Gäste diese und weitere Produkte aber auch sofort im Café im Obergeschoss oder der Kaffeebar im Erdgeschoss kosten.Sie haben lange nach einem passenden Standort gesucht. Die Wahl fiel auf den Platz am Neumarkt mit Blick auf die Frauenkirche. Auf der Speisekarte stehen neben Suppen, Salaten und Torten der Bäckerei Wippler aus Pillnitz auch Gerichte wie Kohlroulade oder Senffleisch. Auch Bowl-Gerichte sind im Angebot. Sie setzen zwar auf Nostalgie wie mit unseren Familienfotos, haben aber auch den Anspruch, moderne Küche zu servieren. (mit SZ/kh)

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