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Neue Promenade vor Dresdner Schauspielhaus

Die Zäune sind verschwunden, bald können Dresdner und Touristen hier spazieren. Allerdings gibt es am anderen Ende des Promenadenrings Probleme.

Der städtische Projektleiter Erik Lorenz (l.) und Polier Ingo Sparmann freuen sich, dass die Promenade vor dem Schauspielhaus pünktlich fertig geworden ist.
Der städtische Projektleiter Erik Lorenz (l.) und Polier Ingo Sparmann freuen sich, dass die Promenade vor dem Schauspielhaus pünktlich fertig geworden ist. © Foto: SZ/Peter Hilbert;

Dresden. Große Runden dreht das rote Kehrfahrzeug vor dem Schauspielhaus. Das ist ein gutes Zeichen. Seit fast fünf Monaten stehen dort die Bauzäune. Denn hier haben Polier Ingo Sparmann und seine Mitarbeiter vom Hoch- und Tiefbau Dresden das nächste Stück der westlichen Altstadt-Promenade gestaltet. Die Bauleute sind wie geplant fertig geworden. So ist auch Projektleiter Erik Lorenz zufrieden, der an diesem Morgen gerade den Platz bei der Abnahme inspiziert hat. Jetzt können die Bauzäune fallen, sodass Dresdner und Touristen über die markante, neu gestaltete Fläche spazieren können.

Bevor die Zäune fallen, dreht diese Kehrmaschine noch ihre Runden.
Bevor die Zäune fallen, dreht diese Kehrmaschine noch ihre Runden. © SZ/Peter Hilbert

Die Arbeiten hatten im April begonnen. Zuerst waren die desolaten Holzbeete um den Wasservorhang abgerissen worden, damit dort vier dauerhafte große Pflanzbeete mit integrierten Bänken angelegt werden können. Das ist jetzt geschafft. Der Platz ist zudem neu gepflastert worden. Die Betonteile der Beete sind anthrazitfarben. Das ist das verbindende Element des westlichen Promenadenrings, der sich vom Schauspielhaus bis zum Dippoldiswalder Platz erstreckt. Der 340 Meter lange Abschnitt von der Annenstraße bis zum Dippoldiswalder Platz konnte bereits im Juni vergangenen Jahres übergeben werden. Jetzt folgt der Platz vor dem Schauspielhaus. 

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Das Riesenrad, das im Hintergrund zu sehen ist, soll sich nächstes Jahr auf der neu gestalteten Fläche vor dem Schauspielhaus drehen.
Das Riesenrad, das im Hintergrund zu sehen ist, soll sich nächstes Jahr auf der neu gestalteten Fläche vor dem Schauspielhaus drehen. © SZ/Peter Hilbert

Es sind aber noch einige Arbeiten nötig. Die neuen Beete sind zwar bereits mit einem Baum und Sträuchern bepflanzt. Bis Ende Oktober kommen aber noch 8.500 Stauden und Gräser hinzu. Zudem werden 31.000 Zwiebeln für Frühblüher gesteckt, unter anderem von Tulpen und anderen prächtigen Frühjahrsblühern. Damit soll der Postplatz einladender und das Stadtklima in Hitzeperioden erträglicher werden.

Dort wird sich künftig auch wieder das Riesenrad drehen können, das jetzt zwischen der Annen- und der Freiberger Straße steht. Nach langen Debatten wurde die Planung so angepasst, dass dies möglich wird. Für den Hüttenzauber-Weihnachtsmarkt gibt es ebenfalls eine Lösung.

Allerdings besteht am anderen Ende der westlichen Altstadt-Promenade am Dippoldiswalder Platz noch ein Problem. Zwar ist dieser Teil der Promenade weitgehend gestaltet. Grünanlagen sind angelegt und Bänke aufgestellt. Die Arbeiten, die Mitte vergangenen Jahres begonnen hatten, konnten 2019 weitgehend fertiggestellt werden. Der Brunnen ist aber noch nicht fertig, der eigentlich dieses Jahr in Betrieb genommen werden sollte. 

Das Problem erläutert Rathaussprecher Karl Schuricht. Das Brunnenbecken ist außen mit anthrazitfarbenen Betonplatten verkleidet. Eigentlich sollten auch die Platten auf dem oberen Beckenrand und innen angebracht werden. Doch an den bereits angebauten Teilen gibt es Schäden. Jetzt müsse die Ursache gefunden werden. Anschließend soll eine mangelfreie Verblendung an allen Seiten der Beckenränder angebracht werden. 

Der Brunnen kann noch nicht sprudeln, da es Probleme mit der anthrazitfarbenen Randverkleidung gibt.
Der Brunnen kann noch nicht sprudeln, da es Probleme mit der anthrazitfarbenen Randverkleidung gibt. © René Meinig

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„Seit dem Auftreten des Problems wird mit großem Einsatz an einer Lösung gearbeitet“, versichert der Sprecher. Parallel dazu wird derzeit die Brunnentechnik fertiggestellt. So werden Abläufe, Einläufe und andere Technik eingerichtet. Die Abdichtung ist fertig. Noch fehlt ein letzter Anstrich. Der kann jedoch erst nach dem Einbau der restlichen Wassertechnik und der Randabdeckungen aufgebracht werden. Deshalb sei noch unklar, wann der Brunnen in Betrieb genommen werden kann. 

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