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Hilbert rechnet mit langen Corona-Regeln

Die Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus dauern mindestens bis zum 20. April. Wenn überhaupt, wird danach in Dresden nicht alles sofort erlaubt sein.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat eine Ahnung, was in der Corona-Zeit zuerst wieder öffnen wird.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat eine Ahnung, was in der Corona-Zeit zuerst wieder öffnen wird. © René Meinig

Dresden. Die Schulen sind dicht, in Kitas werden nur wenige Kinder betreut, niemand darf grundlos vor die Tür, Familie und Freunde sind zu meiden  - so soll die Verbreitung des Virus verlangsamt werden. 

Das wird noch eine Weile so gehen, ist sich Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sicher. "Wenn das jetzt gesetzte Datum, der 20. April, erreicht ist, wird mit Sicherheit nicht sofort alles hochgefahren werden." 

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Wenn dann die Zahl der mit Corona Infizierten nicht mehr so steigen sollte wie bisher, könne es Veränderungen an den Regeln geben. "Man wird schauen, in welchen Bereichen leichte Lockerungen vorgenommen werden können", so OB Hilbert.

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Aus seiner Sicht wäre es logisch, wenn am Anfang die Schulen wieder öffnen würden und der Unterricht in den Klassenzimmern fortgesetzt wird. "Kinder und Jugendliche gehören nicht zur Risikogruppe, also wäre das logisch", so Hilbert.

Schrittweise würden dann Geschäfte und Restaurants wieder öffnen, die Dresdner könnten wieder draußen feiern oder sich privat mit Freunden treffen und so weiter. Die Reihenfolge werde aber festgelegt. Wann dann wieder "Normalbetrieb" in Dresden ist, könne Hilbert aber noch nicht sagen. 

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