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Neues Parkkonzept in Dresden gefordert

In der Stadt sollen Handwerksbetriebe ihre Gebühren einfacher bezahlen können und Pflegedienste kostenlos parken dürfen.

Handwerker und Pflegekräfte sollen weniger Parkgebühren in Dresden bezahlen.
Handwerker und Pflegekräfte sollen weniger Parkgebühren in Dresden bezahlen. © Symbolbild: Sven Ellger

Dresden. Die Dresdner CDU fordert ein neues Konzept, damit Handwerksbetriebe ihre Parkgebühren künftig mit weniger Aufwand bei der Stadt entrichten können. Derzeit funktioniere das über ein Couponsystem, das weder nutzerfreundlich noch zeitgemäß sei. Deshalb fordert die CDU für die rund 5.400 Handwerksbetriebe einen Parkausweis, der für verschieden lange Zeiträume ausgestellt werden kann. Für drei Monate sollen Handwerker 39 Euro zahlen, für 24 Monate werden 200 Euro fällig, so der Vorschlag. 

Voraussetzung für die Parkerleichterung sei, dass es sich um ein als Werkstattwagen, Kundendienst- oder Lieferfahrzeug ausgerüstetes Kraftfahrzeug handelt, auf das der Handwerker für seinen Job angewiesen ist und das er vor Ort benötigt. Für Elektrofahrzeuge soll nur noch die Hälfte der normalen Parkgebühren fällig werden.

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Auch für die Pflegedienste fordert die CDU Parkerleichterungen: Sie sollen künftig kostenlos parken dürfen. Zudem könnte die minutiös getaktete Arbeit der Sozialdienste und ambulanten Pfleger vereinfacht werden, wenn sie im Bereich eines Zonenhalteverbots auch außerhalb der dort vorgeschriebenen Zeit parken könnten. Dadurch bliebe mehr Zeit für Betreuung der Pflegebedürftigen. "Da sich insbesondere die Parkplatzsuche in geschlossenen Wohngebieten beispielsweise der Wohngenossenschaften als schwierig erweist, ist es aus unserer Sicht sinnvoll, Gespräche mit den großen Dresdner Wohnanbietern zu führen", heißt es in einem entsprechenden Antrag dazu. 

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Die beiden Anträge sollen in den Gremien diskutiert werden, dann entscheidet der Stadtrat darüber. (SZ/noa)

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