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Dresden plant Sächsische Schweiz

Die Landeshauptstadt will den Westteil des Alaunparks nach Ideen der Besucher gestalten. Die wollen auch klettern.

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Für die Erweiterung des wichtigsten Freizeit-Areals in der Dresdner Neustadt, dem Alaunpark, liegt jetzt ein aktualisierter Entwurf vor, der sich unter anderem an einer Einwohnerbefragung orientiert. Ein Ergebnis: Die Parkbesucher wünschen sich ein bisschen Wildnis in der Stadt. Wiesen und Spiellandschaften, Grillplätze, Rückzugsorte, Sportflächen, mehr Müllbehälter und Toilettenanlagen: Die Liste an Wünschen zur Gestaltung des ehemaligen Russensportplatzes im Alaunpark war lang. Fast 3 000 Besucher, Anwohner und Jugendliche hatten sich bei einer Umfrage der Stadt dazu geäußert.

Der mit der Planung beauftragte Landschaftsarchitekt Ulrich Krüger und seine Mitarbeiter hatten in den vergangenen sechs Monaten keine leichte Aufgabe, aus den unzähligen Vorschlägen Entwürfe auszuarbeiten, die alle zufriedenstellen. Der aktuelle Entwurf sieht neben einem Fußball- und einem Spielplatz unter anderem vor, im südwestlichen Teil des fast 15 000 Quadratmeter großen Areals eine Kletterlandschaft zu errichten, die der Sächsischen Schweiz mit Hängebrücken und Felsen nachempfunden ist. „Dort liegen große Sandsteinplatten, die wir mit verbauen möchten“, so Krüger. Die Besucher einer Bürgerversammlung nahmen den Vorschlag positiv auf. (uk)