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Kastenmeier: Sushi zum Mitnehmen

Das Dresdner Restaurant des Promikochs muss wegen Corona weiter geschlossen bleiben, Sushi gibt es trotzdem. Und ein Rezept zum selbst kochen.

Koch Gerd Kastenmeier mit Sushi in seinem Sushirestaurant im Taschenbergpalais. In der Serie "Hier koche ich" stellen wir Dresdner Köche vor - und bieten ein Rezept zum Nachkochen an.
Koch Gerd Kastenmeier mit Sushi in seinem Sushirestaurant im Taschenbergpalais. In der Serie "Hier koche ich" stellen wir Dresdner Köche vor - und bieten ein Rezept zum Nachkochen an. © Sven Ellger

Dresden. Auch sein Restaurant ist wegen der Corona-Krise geschlossen, aber beim Dresdner Promikoch Gerd Kastenmeier gibt es ab sofort von Donnerstag bis Samstag von 17 bis 20 Uhr "Sushi to go" zum Abholen. Auch der Online-Genussshop ist geöffnet, Weine liefert Gerd Kastenmeier in Dresden persönlich aus.

"Meine Mitarbeiter sind zu Hause und bauen zunächst Überstunden und ihren Urlaub ab, damit haben sie nicht wie bei Kurzarbeit 60 Prozent Gehalt, sondern 100 Prozent", erzählt Gerd Kastenmeier. Wenn das Lokal wieder geöffnet ist, würden sich erfahrungsgemäß schnell Überstunden ansammeln, sodass ein paar freie Tage dann wieder möglich werden. Niemand soll gekündigt werden, verspricht Kastenmeier. Das Team ist komplett – ab Mai wäre es soweit, dass alle freien Stellen besetzt sind.

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Immer wieder habe es während der Schließzeit Anrufe von Stammgästen gegeben und so steht jetzt Takamitsu Hanawa – von Stammgästen und Kollegen kurz Taka genannt – donnerstags, freitags und samstags in der kleinen Sushi- und Austernbar im Taschenbergpalais und produziert Sushi.  

Da nur auf Kundenwunsch und nicht auf Vorrat produziert wird, wird eine Vorbestellung unter der Telefonnummer 0351 48484801 empfohlen. Parkplätze gibt es direkt vor dem Haus, und für den Fall, dass Abholer kurz - und mit Abstand - warten müssen, hat Gerd Kastenmeier die Raucherlounge gleich gegenüber in ein "Wartezimmer" umfunktioniert. 

Zwei Sushi-Variationen stehen zur Auswahl: die "Einsteiger-Box" mit den Klassikern Maki, Nigiri, Inside Out und Sashimi für 28 Euro, oder man entscheidet sich für eine Feinschmeckerplatte für 39 Euro. Auch einen Wein kann man gleich mitnehmen. 

Gerd Kastenmeiers Rezept für daheim:

Extra knusprige Fischstäbchen mit Tomatenreis:

600 g Fischfilet ohne Haut wie Forelle, Karpfen oder auch Kabeljau

200 g Pankomehl (asiatisches Paniermehl aus Brotkrumen, gibt es im Supermarkt)

100 g Mehl

1 Ei

1 Zitrone

Fischfilet auf (Männer-)Fingergröße schneiden, salzen, pfeffern, in Zitronensaft kurz marinieren, mit Hilfe von Mehl, Ei und Pankomehl panieren, in heißem Pflanzenöl frittieren. Dafür eignet sich ein kleiner Topf mit so viel Öl, dass die Fischstäbchen gut bedeckt werden. Da das schnell geht, kann man die Stäbchen nacheinander frittieren

Für den Tomatenreis

120 g Reis (Langkorn)

1 Dose geschälte Tomaten

1 Zwiebel

50 g Parmesan

Butterflöcken (ca. 1 EL)

Zwiebel klein schneiden und in etwas Öl anschwitzen, Reis dazugeben und anschwitzen, die Dosentomaten und etwas Wasser dazu geben, 18 Minuten leicht köcheln lassen, geriebenen Parmesan und Butterflöckchen unterheben, salzen und pfeffern. 

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