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Dresden

Corona: Erste Stornierungen in Dresden

2019 war ein gutes Jahr für den Dresdner Tourismus. 2020 könnte es wegen des Viruses leichte Einbrüche geben.

Erste Stornierungen aus China gibt es in Dresden bereits.
Erste Stornierungen aus China gibt es in Dresden bereits. ©  dpa/Fabian Strauch (Symbolbild)

Dresden. Die Landeshauptstadt ist ein beliebtes Reiseziel. Das zeigen die aktuellen Tourismuszahlen. „Mit 2,8 Mio. Ankünften und 6,1 Millionen Übernachtungen ist es uns gelungen, 2019 mit einem touristischen Rekordjahr für die Reisedestination Dresden Elbland abzuschließen" , so Corinne Miseer, die neue Chefin der Dresden Marketing GmbH. 2019 registrierte die Dresden Marketing GmbH im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs bei den Übernachtungen - ein wichtiger Maßstab für die Hotellerie. Gestiegen ist auch die Zahl der Ankünfte. Sie kletterte um 2,3 Prozent auf rund 2,3 Millionen. 

Allerdings musste Corinne Miseer, die neue Chefin der Dresden Marketing GmbH, bei der Jahresbilanz auch warnen, denn das Corona-Virus hat negative Folgen für die Tourismusbranche. In den Monaten Mai, Juni und Juli rechnet sie mit den größten Auswirkungen für Dresden, denn das sind die Monate, in denen die meisten Chinesen in die Stadt kommen. Deren Zahl werde insgesamt zurückgehen, erwartet Corinne Miseer.  Es habe schon erste Stornierungen gegeben. 

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Das Wachstum in der Tourismusregion kam im Wesentlichen aus Dresden, mit einem Plus von 3,1 Prozent in den Ankünften und um 2,3 Prozent in den Übernachtungen. 

"Dresden in Kombination mit der attraktiven Region ist ein Sehnsuchtsort für viele Menschen aus Deutschland und dem Ausland. Bereits jetzt liegen wir mit unseren Übernachtungen auf Rang 6 der Top-Städtereiseziele unseres Landes", so Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus. In diesem Jahr seien der 150. Geburtstag der Dresdner Philharmonie sowie die Konzerte zum Beethoven-Jubiläum kulturelle Highlights der touristischen Vermarktung. "Großes Potential sehen wir darüber hinaus im Kongressgeschäft, in dem wir in den kommenden Monaten unsere Aktivitäten deutlich forcieren werden".

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Mit rund 80 Prozent kommen die meisten Übernachtungen für Dresden aus dem Inland. Identisch zum Vorjahr ist die Reihenfolge der ersten sechs Auslandsmärkte. Nummer eins ist Polen, gefolgt von den USA, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Russland.

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