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Diese Straßen sind zum Radrennen gesperrt

Am Wochenende braucht es in der Innenstadt Geduld: Zum Velorace kommen Hunderte Radler in Schwung.

Am Sonntag geben die Radfahrer auf Dresdens Straßen den Ton an.
Am Sonntag geben die Radfahrer auf Dresdens Straßen den Ton an. © Archiv: Ronald Bonß

Ob Freizeitsportler oder Profis: Am Wochenende werden Hunderte Radfans durch die Innenstadt rollen. Auf verschiedenen Etappen feiern sie ihre Begeisterung fürs Rad. Und auch für jene, die es nicht in den Sattel zieht, wird das Radrennen Velorace nicht zu übersehen sein, denn im Zentrum wird viel gesperrt. Das Event findet bereits zum siebten Mal statt. Kurzentschlossene können sich noch anmelden: Am Samstag zwischen 12.15 und 17.45 Uhr sowie am Sonntag ab 7.30 Uhr bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Start im Verkehrsmuseum. Die Details im Überblick:

Die Strecken: Die Teilnehmer des Velorace können am Sonntag zwischen mehreren Distanzen wählen. Es gibt eine 21 Kilometer Schnupperrunde für Freizeitsportler, wer sich mehr zutraut, wagt sich an die 42-Kilometer-Tour. Auch professionelle Radler sollen auf ihre Kosten kommen: Sie können eine Strecke mit 62 Kilometern oder eine mit 103 Kilometern in Angriff nehmen. Start und Ziel ist jeweils das Terrassenufer. Die Touren führen vorbei an der Semperoper, den Elbschlössern und über die Waldschlößchenbrücke. Zum Auftakt gibt es am Samstag eine Sprintdistanz am Terrassenufer. Von 18 bis 21 Uhr treten die Schnellsten auf zwei Kilometern gegeneinander an.

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Die Straßen: Zu Umleitungen und Sperrungen informiert das Bürgertelefon unter der Rufnummer 0162/87 17 447. Weil schon am Samstag Auf- und Abbauarbeiten stattfinden und es zudem ein umfassendes Kinderprogramm gibt, wird das Terrassenufer bereits ab 6 Uhr ab der Steinstraße bis zur Kreuzung Bernhard-von-Lindenau-Platz/Devrientstraße gesperrt. Am Sonntag kommt es dann ebenfalls von 6 bis 17 Uhr zu Einschränkungen. Folgende Straßen werden gesperrt: Vom Terrassenufer verläuft die Rennstrecke bis zur Könneritzstraße und von dort zum Wiener Platz. Weiter gehts über den Straßburger- und Comeniusplatz Richtung Waldschlößchenbrücke. Über das Käthe-Kollwitz-Ufer führt dieTour stadtauswärts über die Goethe-Allee und den Lothringer Weg, stadteinwärts werden die Radler über den Sachsenplatz zum Terrassenufer geschickt.

Wer mit dem Auto ins Zentrum fahren will, sollte auf folgende Straße ausweichen: die Bundesstraße 170, die über Wiener und Pirnaischen Platz zur Carolabrücke führt – oder über die Budapester Straße. Sowohl die Carolabrücke als auch das Blaue Wunder sind in beide Richtungen befahrbar. Auf der Marienbrücke kommt man nur stadteinwärts voran. Alle Verkehrswege, die auf die Rennstrecke führen, bleiben am Samstag und Sonntag gesperrt. Deshalb: Wer nicht muss, sollte das Auto lieber stehenlassen.

© Grafik: SZ/Gernot Grundwald

Die Schienen: Die Straßenbahnen und Busse der Dresdner Verkehrsbetriebe fahren während des Radrennens nach einem Sonderfahrplan. Unter der Servicerufnummer 0351/857 10 11 können sich Fahrgäste über die Umleitungen informieren. Zu Behinderungen kommt es am Sonntag zwischen 8.15 Uhr und 16.30 Uhr. Betroffen sind die Straßenbahnen 1, 4, 6, 13 und 48. Die Linien 10 und 12 fahren verkürzt. Ebenfalls weichen die Busse 62, 63, 64 und 75 vom Fahrplan ab.

Die Teilnehmer: Zum Jedermann-Rennen, wie es die Veranstalter selbst nennen, werden bis zu 2 000 Teilnehmer erwartet. Neben Hobbysportlern und Raderfahrenen wird auch Sportprominenz vor Ort sein. Denn: Für einzelne Strecken stehen Radprofis Pate. Dazu gehört zum Beispiel Bert Grabsch, Weltmeister im Einzelzeitfahren. Er tritt in Dresden auch selbst in die Pedale: Beim Sprintrennen am Samstag geht er an den Start.

Die Veranstalter: In Kooperation mit vielen städtischen Partnern wird das Velorace nun schon zum siebten Mal vom Verein Internationale Sachsen-Tour veranstaltet. Das Event steht zudem unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers des Innern. 2006 sind erstmals Hunderte Radler in Dresden an den Start gegangen.

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