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Weniger Wohnfläche für mehr Geld

In Dresden sind die Wohnungskaufpreise angestiegen. Was vor zehn Jahren für eine Familienwohnung reichte, dafür gibt es heute weitaus Kleinere.

Auch in der Runden Ecke am Postplatz sind neue Wohnungen entstanden.
Auch in der Runden Ecke am Postplatz sind neue Wohnungen entstanden. © René Meinig

Dresden. Wie weit kommen wir beim Kauf einer Eigentumswohnung mit einem Budget von 200.000 Euro? Diese Frage stellen sich angesichts steigender Mietpreise viele Dresdner Familien. Dabei müssen sie feststellen, dass sich auch die Kaufpreise in den vergangenen Jahren stark verteuert haben. Das Immobilienportal Immowelt hat die Kaufpreise in den 14 deutschen Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern von 2009 und 2019 verglichen. Zugrundegelegt wurden Wohnungen, die zwischen 180.000 Euro und 220.000 Euro kosteten.

Fazit ist, dass Dresdner Interessenten für eine Eigentumswohnung heute 17 Prozent weniger Wohnfläche bekommen als noch vor zehn Jahren. Waren es 2009 noch 99 Quadratmeter, sind es heute nur noch 82. 

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Verglichen mit anderen Städten wie Berlin, München oder Hamburg kann man diesen Anstieg aber fast noch als moderat bezeichnen. Gab es 2009 für und 200.000 Euro noch 100 Quadratmeter, sind es heute nur noch 58. Das ist ein Rückgang um 42 Prozent. Noch krasser stellt sich die Entwicklung in München dar, wo es für das Geld vor zehn Jahren noch 72 Quadratmeter gab, heute aber nur noch 31. Damit erhalten die Münchner heute 57 Prozent weniger Wohnfläche. 

Die geringste Steigerungsrate mit elf Prozent hatte Dortmund zu verzeichnen. Konnte man dort 2009 noch 110 Quadratmeter für und 200.000 Euro kaufen, sind es heute 98. 

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