SZ +
Merken

Dresden will Elbland bei Werbung helfen

Landkreis. In der Diskussion um die Zukunft des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland hat jetzt Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz Stellung bezogen. Für ihn steht eine Fusion mit dem Tourismusverband Sächsisches Elbland nicht zur Debatte.

Teilen
Folgen

Landkreis. In der Diskussion um die Zukunft des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland hat jetzt Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz Stellung bezogen. Für ihn steht eine Fusion mit dem Tourismusverband Sächsisches Elbland nicht zur Debatte. Die beiden Verbände arbeiten derzeit vor allem in der touristischen Arbeitsgemeinschaft Elbe zusammen. Mit der Landeshauptstadt und der Sächsischen Dampfschifffahrt werden regelmäßig Journalistenreisen und Messen organisiert.

Keine Konkurrenz

Lars Knüpfer, Geschäftsführer der Dresden Tourismus GmbH, zeigt sich sehr überrascht vom Ausscheiden Udo Niehoffs. „Es gab in letzter Zeit Gespräche mit Niehoff, was die engere Kooperation im Vertrieb angeht. Wir hoffen nun auf eine genauso enge und gute Zusammenarbeit mit Frau Franke und dem restlichen Team.“ Laut Knüpfer bestehe zwischen den beiden Verbänden keine Konkurrenz. „Unsere Zusammenarbeit beruht auf gegenseitiger Präsentation und gemeinsamer Vermarktung.“ So werbe man zum Beispiel bei den Dresdner Besuchern dafür, dass ein Ausflug in die Region sehr lohnenswert sei. „Dass im Tourismus Akteure aus den verschiedensten Gebieten zusammenarbeiten und sich ergänzen ist bei uns gelebte Praxis“, betont Lars Knüpfer. „Wir müssen abwarten, wie sich die Situation jetzt entwickelt.

Knüpfer bietet dem Tourismusverband Sächsisches Elbland Hilfe an. „Vielleicht kann der Verband ja von den Erfahrungen, die wir aufgrund der neu gegründeten touristischen Strukturen in Dresden gemacht haben, profitieren. Wir haben die touristischen Abläufe erfolgreich effizienter gestaltet. Daran kann auch das Umland teilhaben.“ (job)