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Dresdens Linke fordern kommunale Wohnungen

Die Partei ist gegen einen Verkauf der Kliniken. Beim Programm dürfen die Bürger mitreden.

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Bei der Stadtratswahl im Mai wollen die Dresdner Linken vor allem mit Forderungen zur Wohnungspolitik punkten. Die Partei plädiert dafür, dass eine neue kommunale Wohnungsbaugesellschaft gegründet wird und städtische Betriebe nicht verkauft werden. Die Linken wollen gerade die Krankenhäuser im öffentlichen Besitz behalten. Auf dem Stadtparteitag am Sonnabend in der Evangelischen Hochschule wurde ein entsprechender Entwurf beschlossen. Den kann man im Internet kommentieren. Auf dieser Basis soll das Wahlprogramm geschrieben werden. Voraussichtlich im Februar soll es einen weiteren Parteitag geben, bei dem das Programm diskutiert und beschlossen wird. Zur Stadtratswahl will die Linke mindestens 20 Prozent der Stimmen holen und damit ihre Rolle als zweitstärkste Fraktion verteidigen. Nicht nur bei den Themen, auch beim Personal setzt die Linke auf Kontinuität. Die beiden Vorsitzenden des Stadtverbandes, Annekatrin Klepsch und Tilo Kießling, wurden wiedergewählt. Die Landtagsabgeordnete Klepsch erhielt 91,4 Prozent der Stimmen, Stadtrat Kießling 86,2 Prozent. Als Stellvertreter gewählt wurden Sarah Buddeberg und Jens Matthis. Neuer Schatzmeister ist Jan Karras. (rab)

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