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Dresdner Historikerkommission zum 13. Februar 1945

Gegründet: Ende 2004 von OB Roßberg, um zu klären, wie viele Menschen den alliierten Luftangriffen im Februar 1945 zum Opfer fielen. Opferzahlen: Die Schätzungen gehen von 25 000 bis über eine halbe Million Opfer.

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Gegründet: Ende 2004 von OB Roßberg, um zu klären, wie viele Menschen den alliierten Luftangriffen im Februar 1945 zum Opfer fielen.

Opferzahlen: Die Schätzungen gehen von 25 000 bis über eine halbe Million Opfer. Das hieße, dass bei konventionellen Bombenangriffen in Dresden siebenmal mehr Menschen starben als bei den Atombombenangriffen auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945. Mit Hilfe dieser Übertreibungen sollen deutsche Verbrechen durch Verbrechen an Deutschen relativiert werden.

Kernfragen: Wie viele Menschen wurden nach den Angriffen bestattet, existieren unbekannte Massengräber von Luftkriegsopfern? Wie viele Flüchtlinge hielten sich in dieser Zeit in Dresden auf? Ist es möglich, dass menschliche Körper im Feuersturm restlos verbrennen? Finden sich Belege für Tieffliegerangriffe?

Projekte: Das Stadtarchiv sollte alle überlieferten Unterlagen prüfen. In diesem Sommer sollte der Kampfmittelräumdienst alle Freiflächen in der Stadt und die Elbwiesen auf Spuren von MG-Munition untersuchen – wären sie in großer Zahl gefunden worden, hätte dies die von Zeitzeugen behaupteten Tieffliegerangriffe belegt.