merken
PLUS

Dresdner SC trifft auf Dynamo

In den Playoffs der Champions League kommt es zum Wiedersehen mit Moskau.

Von Michaela Widder

Wenn die besten zwölf Klub-Mannschaften Europas aufeinandertreffen, kann es keine leichten Gegner mehr geben. Dennoch erwischte der DSC ein besonders schweres Los in der ersten K.o.-Runde der Champions League. Am 10. Februar empfängt der deutsche Volleyball-Meister Dynamo Moskau – „ein namhaftes und erfahrenes Team“, wie Trainer Alexander Waibl findet und daher von einem „Hammerlos“ spricht.

Sachsenbessermachen.de
Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.
Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.

Hinsehen, Zuhören, Lösungen finden - gemeinsam. Sachsen besser machen!

Gegen dieses Team, in dem Diagonalangreiferin Natalija Obmotschajewa doppelt so viel Geld bekommen soll, wie beim DSC für alle Spielerinnen ausgegeben wird, hatte es bisher eine der größten Überraschungen in der fünfjährigen Champions-League-Geschichte gegeben. Nach einem 0:2-Rückstand gewann der DSC in der vorigen Saison seine Heimpartie noch sensationell.

„Die erneute Qualifikation für die Play-offs ist ein riesiger Erfolg. Die schwierige Gruppe auf Platz zwei zu beenden, ist überragend“, meint der Trainer der glücklichen Verliererinnen. Weil Schlusslicht Baku überraschend gegen Impel Wroclaw gewann, konnte der DSC trotz seiner Niederlage in Istanbul noch diesen Erfolg feiern.

Einziger Wermutstropfen: Das Rückspiel in Moskau findet in der Woche vor dem Pokalfinale (28. Februar) – und im unglücklichsten Fall erst am Donnerstag statt. Auch Gegner Stuttgart ist dann im zweitklassigen CEV-Cup gefordert – allerdings haben die Schwaben ein Heimspiel. Bei der Generalprobe an diesem Sonnabend in Stuttgart geht es zunächst um Punkte in der Bundesliga.