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Dresden: Studentenbuden sind günstiger

Generell müssen Studenten in ostdeutschen Unistädten weniger Miete zahlen als in westdeutschen.

in Dresden gibt es zahlreiche Studentenwohnheime wie hier am Zellschen Weg.
in Dresden gibt es zahlreiche Studentenwohnheime wie hier am Zellschen Weg. © Marion Doering

Dresden. Auch wenn es nur zehn Cent je Quadratmeter sind, die Miete für Studentenwohnungen ist in Dresden im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Lag sie 2019 noch bei durchschnittlich 8,60 Euro, sind es jetzt 8,50 Euro, ein Prozent weniger. Das ergab eine Analyse des Immobilienportals Immowelt. 

Damit liegt Dresden im unteren Mittelfeld der 59 untersuchten Universitätsstädte. Am günstigsten wohnen Studenten in Chemnitz, wo durchschnittlich 5,40 Euro pro Quadratmeter zu zahlen sind, auch Magdeburg mit 6,50 Euro und Rostock mit 6,90 Euro bieten erschwingliche Mieten. Am obersten Rand steht München, wo Studenten mit  27,80 Euro sehr teuer wohnen. Auch Stuttgart ist mit 18,60 Euro Durchschnittsmiete pro Quadratmeter eine der teuersten Städte.  

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Generell sind die Durchschnittsmieten in ostdeutschen Unistädten günstiger als in den westdeutschen. Lediglich Wuppertal und Kassel liegen mit 7,60 Euro und 9,80 Euro im unteren Mittelfeld.

In Dresden bietet das Studentenwerk Dresden Tausende Wohnheimplätze an. Insgesamt verfügt es über 40 Wohnheime in den Städten Dresden,Tharandt, Zittau und Görlitz mit insgesamt 6.703 Plätzen Aber natürlich wohnen Dresdner Studenten auch in zahlreichen Wohngemeinschaften über die gesamte Stadt verteilt. 

Derzeit ist an vielen Universitäten ist noch nicht klar, in welcher Form das kommende Semester abläuft: Präsenz-Veranstaltungen oder Online-Vorlesungen? Der potenzielle Rückgang bei der Nachfrage spiegelt sich bislang aber nur teilweise in den Mieten wider, sagt die Immowelt-Analyse. Im Gegensatz zu Dresden sind in 45 von 59 untersuchten Hochschulstädten  die Angebotsmieten von Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche weiter gestiegen. Den größten Anstieg binnen eines Jahres gibt es in Köln: Vor einem Jahr mussten Studenten noch im Median 13,90 Euro pro Quadratmeter zahlen, jetzt sind es bereits 16,00 Euro. (SZ/kh)

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