merken
PLUS

Drohne fotografiert Bus-Unfall

Gesakopter nennt Arno Ingenlath sein Fluggerät. Mit Kameras ausgestattet kann man mit dem auch aus großen Höhen alle möglichen Schäden dokumentieren. Auch einen Unfall. So wie am Freitag: „Ich war mehr oder weniger zufällig in Zittau“, erzählt Ingenlath.

Gesakopter nennt Arno Ingenlath sein Fluggerät. Mit Kameras ausgestattet kann man mit dem auch aus großen Höhen alle möglichen Schäden dokumentieren. Auch einen Unfall. So wie am Freitag: „Ich war mehr oder weniger zufällig in Zittau“, erzählt Ingenlath. Er ist als Experte der Gesellschaft für Schaden- und Sicherheitsanalysen  – Gesa, Hauptsitz in Alpen, Nordrhein-Westfalen – deutschlandweit mit seinem fliegenden Auge im Einsatz. An der Schiller-/Oststraße in Zittau wurde er Zeuge der Nachwirkungen eines Unfalls mit einem Bus der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck (KVG). „Die Technik war einsatzbereit, ich habe meine Hilfe angeboten“, erzählt Ingenlath. Und die sei von der Polizei gern angenommen worden. Also schwebte die Kameradrohne los und fotografierte vier Fahrzeuge. Laut Polizei hatte sich der Unfall gegen 16.15 Uhr ereignet. Der Bus wollte nach links auf die Schillerstraße abbiegen. „Dabei beachtet die 39-jährige Busfahrerin die Vorfahrt nicht“, sagt Polizeisprecher Thomas Knaup. Ergebnis: Der Bus kollidierte mit einem Toyota Prius. An dessen Lenkrad saß ein 81-Jähriger. „Durch den Aufprall geriet der Toyota in den Gegenverkehr“, schildert Knaup. Dort stieß das Auto mit einem Audi und einem Passat zusammen. Der 81-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste ins Klinikum. „Weiteren Personenschaden gab es nicht“, so Knaup. Der Sachschaden an den Autos rund 37 000 Euro.
Die KVG wollte sich nicht äußern. (SZ/mk)

Familie
Vater, Mutter und Kinder
Vater, Mutter und Kinder

sind eine wunderbare Kombination. Sie kann viel Spaß machen, aber auch Arbeit und Ärger. Tipps, Tricks und Themen zu allem, was mit Familie und Erziehung zu tun hat, gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de.