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Hoffnung für Druckguss

Obwohl pleite, gibt es viele Interessenten für den Dohnaer Automobilzulieferer. Im September soll die nächste Etappe starten.

Der Betrieb läuft trotz Insolvenz weiter. Unter welcher Führung in Zukunft, entscheidet sich in den nächsten Monaten.
Der Betrieb läuft trotz Insolvenz weiter. Unter welcher Führung in Zukunft, entscheidet sich in den nächsten Monaten. © Marko Förster

Die zweite Insolvenz der Dohnaer  Druckguss-Gruppe im Juni kam für Kenner der Branche nicht überraschend.  Die Krise der Automobilbranche und Corona haben auch andere erwischt. Nach zwei Monaten Arbeit des Insolvenzverwalters ist dessen Sprecher optimistisch: Die Voraussetzungen für eine Sanierung des Betriebes sind gut.

Das Geschäft konnte stabilisiert werden. Die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ist gut, heißt es. Die Mitarbeiter seien äußerst motiviert und engagieren sich für den Erhalt ihres Unternehmens. Der Insolvenzverwalter lobt auch den Austausch mit den Betriebsräten als sehr konstruktiv und zielführend. 

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Kein Zeitdruck

Aktuell gibt es eine ganze Reihe ernsthafter Kaufinteressenten für die beiden Standorte in Dohna und im fränkischen Hof. Die Gespräche haben begonnen. Bis Ergebnisse vorliegen, werde jedoch noch einige Zeit vergehen. Ein unmittelbarer Zeitdruck bestehe nicht. 

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Die nächste Etappe ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Damit wird am 1. September gerechnet. Das bedeutet, dass dann unter anderem alle Ausgaben wieder vom Unternehmen selbst erwirtschaftet werden müssen. Dazu zählen auch die Löhne und Gehälter, die aktuell über das Insolvenzgeld gezahlt werden. 

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