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Durch den Frühling wandern

Tipp für dieses Wochenende: Von Bischofswerda aus geht es rund um den Klosterberg. Andere Touren warten im April und Mai.

Von Ingolf Reinsch

Wer in Gemeinschaft wandern möchte, dem machen der Bischofswerdaer Wanderverein und das städtische Amt für Kultur, Tourismus und Marketing drei Angebote für den Frühling.

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Rund um den Klosterberg mit

dem Wanderverein

Der Start in den Frühling ist eine der traditionellen Touren des Bischofswerdaer Wandervereins. Am morgigen Sonntag geht es von Demitz rund um den Klosterberg. Stationen unterwegs sind Neuschmölln, Cossern und Medewitz. Von dort wird zurück zum Ausgangsort gewandert. Keiner braucht Angst zu haben, dass er sich verlaufen könnte. Denn die knapp 20 Kilometer lange Wanderung wird von erfahrenen Wanderleitern geführt. Das ist seit Jahren eine der Besonderheiten dieser auch im Sächsischen Wanderkalender ausgeschriebenen Tour. Eine zweite kommt hinzu: Gelaufen wird größtenteils auf Wald-, Feld- und Wiesenwegen, die oft nicht markiert oder vielen unbekannt sind. Das garantiert auch Teilnehmern, die von sich meinen, ortskundig zu sein, oft Aha-Effekte. Denn auch sie entdecken Neues unterwegs und oft überraschende Fernsichten, zum Beispiel ins Lausitzer Bergland oder in Richtung Bautzen mit der von Dom- und Rathausturm geprägten Stadtsilhouette. Die Tour ist so geplant, dass sich jeder unterwegs aus dem Rucksack verpflegt. In Demitz angekommen, empfiehlt sich eine Einkehr im Gasthof Kmoch gleich neben dem Wanderweg zum Klosterberg.

6. April, Treff 8 Uhr am Demitzer Bahnhof. Gäste des Bischofswerdaer Wandervereins zahlen zwei Euro.

Auf dem Nördlichen Kammweg von Kleindehsa nach Demitz

Trainierten Wanderern ist die 35 Kilometer lange Wanderung über den Nördlichen Kammweg am 12. April zu empfehlen. Sie beginnt am Schulpark in Kleindehsa, wo Wanderer zwischen 7.30 und 8.15 Uhr starten können. Das Ziel, der Demitzer Gasthof Kmoch, sollte man bis 17 Uhr erreicht haben. Auch bei dieser Wanderung ist der Weg kaum zu verfehlen. Der blaue Punkt auf weißem Grund ist die durchgehende Markierung. Beim Bischofswerdaer Wanderverein spricht man augenzwinkernd von der Schneewittchentour. Denn diese Wanderung führt tatsächlich über sieben Berge: Hochstein, Czorneboh, Döhlener Berg, Mönchswalder Berg, Picho, vorbei an der Steinbank am Hohen Hahn und über den Klosterberg. Die Anstiege summieren sich auf rund 1 000 Höhenmeter, womit es den Wandervereinen aus Bischofswerda und Kleindehsa, die diese Wanderung seit Jahren gemeinsam ausrichten, jedes Jahr aufs Neue gelingt, ein Stück Alpinismus in die Oberlausitz zu holen. Vom Bischofswerdaer Bahnhof fährt 6.50 Uhr ein Sonderbus zum Startort, der 7 Uhr auch in Demitz-Thumitz hält. Bis vergangenes Wochenende musste man sich anmelden. Trotzdem kann man nach restlichen freien Plätzen fragen – 03594 700030.

Wanderern, denen die 35 Kilometer zuviel sind, bietet der Bischofswerdaer Wanderverein eine kürzere Tour über 17 Kilometer an. Sie führt von Wilthen über den Picho und den Klosterberg nach Demitz. Die Wanderer treffen sich auf dem Bischofswerdaer Bahnhof. Von dort fahren sie 8.21 Uhr mit dem Zug nach Wilthen.

12. April: große Tour Kontakt: 03594 700030 (ab 17 Uhr); kleine Tour: Treff zwischen 8 und 8.15 Uhr auf dem Bischofswerdaer Bahnhof; Kontakt: 03594 745878

Mit dem Bus für einen Tag

ins Isergebirge

Am Sonnabend, 3. Mai, findet die jährliche Raspenauer Wanderung im Isergebirge statt. Wahlweise können Strecken von zehn, 20 und 30 Kilometern erwandert werden. Dazu organisiert das Amt für Kultur, Marketing und Tourismus der Bischofswerdaer Stadtverwaltung im Rahmen der Städtepartnerschaft die Hin- und Rückfahrt mit einem Sonderbus. Der fährt 5.30 Uhr vor dem Rathaus, Altmarkt 1 ab. Gegen 18 Uhr ist die Rückfahrt von Raspenava (Raspenau) geplant. Der Teilnehmerpreis beträgt 15 Euro. Etwas zu essen und zu trinken sollte man im Rucksack dabei haben. Allerdings gibt es auch mehrere Gaststätten am Weg.

Die Teilnehmer erwarten nicht nur Naturschönheiten, darunter Berge, Felsen und Gipfelklippen knapp unter 1 000 Höhenmetern, sondern auch Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die barocke Wallfahrtskirche in Hajnice und das Riesenfass in Lazne Libverda.

Anmeldungen bis zum 25. April im Amt für Kultur, Marketing und Tourismus bei Frau Brußig im Rathaus, Zimmer 406, 03594 786151, E-Mail [email protected]