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Durch die Touri-Brille geschaut

Meine Stadt hatte mich eingeladen und ich bin hingegangen. Spontan entschied ich mich, beim ersten Bautzener Erlebnistag am vergangenen Sonntag eine Führung mitzumachen. Trotz des auf den ersten Blick...

Meine Stadt hatte mich eingeladen und ich bin hingegangen. Spontan entschied ich mich, beim ersten Bautzener Erlebnistag am vergangenen Sonntag eine Führung mitzumachen. Trotz des auf den ersten Blick etwas umständlichen Reservierungsverfahrens bekam ich noch ein paar Tickets – und wurde nicht enttäuscht. Selbst als interessierter Bautzener, der mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt geht und viele der dargebotenen Fakten aus der Historie schon mal gehört hat. Die unterhaltsame Art und Weise, mit der zum Beispiel Mönch Eusebius in anderthalb Stunden seine Gäste ins Bautzen vergangener Zeiten eintauchen ließ, machte Lust auf mehr. So verging die Zeit wie im Fluge.

Doch Zeit und etwas Muße hatte ich vorm Start der Führung. Seit Langem verweilte ich mal wieder ohne Hast auf dem Hauptmarkt. Und da der Erlebnistag ja dazu einlud, seine Stadt mal mit den Augen eines Touristen zu sehen, sind mir da zwei Dinge aufgefallen, die das an sich stimmige Bild trübten: das einst so beliebte Café Surprise, von dem auch Wochen nach der Schließung noch das mit Kreide angeschriebene letzte Angebot kündet. Und die leider windschiefen Papierkörbe auf dem Markt. Bei Ersterem kann man nur hoffen, dass sich in dem Haus bald etwas tut. Bei Zweitem lässt sich vielleicht einfacher was richten, oder? Ihr Landstreicher

Oppacher Mineralquellen
Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!
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Im grünen Herzen des waldreichen Landschaftsschutzgebietes Oberlausitzer Bergland sprudelt ein ganz besonderer Schatz: Oppacher Mineralwasser, das überall dort zu Hause ist, wo Menschen ihre Heimat genießen.