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Sachsen

Der Winter war in Sachsen kälter als anderswo

Der Deutsche Wetterdienst kommt zu diesem ziemlich überraschenden Winter-Ergebnis, aber eben nur aus einer ganz besonderen Perspektive.

Anfang Februar gab es am Butterberg bei Bischofswerda etwas Schnee.
Anfang Februar gab es am Butterberg bei Bischofswerda etwas Schnee. © Steffen Unger

Dresden/Offenbach.  Von wegen ein zu warmer Winter! Sachsen überrascht sogar die Meteorologen. Dieser Winter war durchaus kalt. 

Am 1. März endet der meteorologische Winter, und der Deutsche Wetterdienst (DWD) zieht Bilanz. Bundesweit war es immerhin der zweitwärmste Winter seit Messbeginn im Jahr 1881. Das meldet der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen. Auch in fast ganz Europa fiel der Winter extrem mild aus. 

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Ein Großteil Deutschlands  befand sich letztlich seit Dezember dauerhaft in einer kräftigen, extrem milden Luftströmung von Süden kommend. Sie sorgte in Deutschland vielerorts für einen Totalausfall des Winters. Auch Niederschlag und Sonnenscheindauer lagen deutlich über dem vieljährigen Mittel. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin war der Winter der wärmste seit Messbeginn. Und in Sachsen war es kalt?

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Nur wenn man auf ganz Deutschland schaut und den Werten dort vergleicht, sagt Andreas Friedrich, Meteorologe beim DWD in Offenbach. Sachsen war nach Bayern das zweitkälteste Bundesland in diesem Winter. Wenn man bei einer Durchschnittstemperatur von +3,9 Grad überhaupt von Kälte sprechen kann. "Verglichen mit dem langjährigen Mittelwert war es in Sachsen schließlich auch um 4,3 Grad zu warm." Es war seit 1881 der zweitwärmste Winter. Der wärmste Ort in Sachsen, die Messstation mit den höchsten Werten, liegt im Elbtal. Es ist Dresden Hosterwitz mit +5,1 Grad Winterdurchschnittstemperatur. 

Der Totalausfall des Winters sei in den Messreihen des DWD auch an anderer Stelle zu erkennen, sagt Friedrich. "Die Hälfte aller sächsischen Messstationen hat in diesem Winter Null Schneetage."