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Der nächste Neue kennt Dynamo gut

Kaum einer hat so oft gegen Dresden gespielt wie Yannick Stark, gebürtiger Darmstädter und Stammspieler des Zweitligisten. Jetzt steigt er freiwillig ab.

Dynamo-Fachmann Yannick Stark. Kaum ein Zweitliga-Fußballer spielte in der 2. Liga so oft gegen die Schwarz-Gelben wie der mittlerweile 29-Jährige.
Dynamo-Fachmann Yannick Stark. Kaum ein Zweitliga-Fußballer spielte in der 2. Liga so oft gegen die Schwarz-Gelben wie der mittlerweile 29-Jährige. © Jan Huebner

Dresden. Dynamos nächster Neuzugang steht fest: Yannick Stark kommt vom Zweitligisten Darmstadt 98 nach Dresden. Als Härtefall bezeichnet Darmstadts sportlicher Leiter den Wechsel des defensiven Mittelfeldspielers. Doch die Hessen wollen ihren Kader verkleinern und haben sich im Zuge der Neubesetzung des Trainerpostens entschieden, Starks auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Ein Härtefall, der sich für Dynamo zum Glücksfall entwickeln soll. Man könnte den 29-Jährigen trotz des frühen Zeitpunkts in der Sommerpause fast schon als Königstransfer titulieren.

„Yannick Stark ist ein echter Führungsspieler, der über viele Jahre Zweitliga-Erfahrung verfügt und nicht zuletzt in der vergangenen Saison in Darmstadt zum Stammpersonal gehörte. Wir erwarten uns von ihm, dass er unserer Mannschaft in der Zentrale Stabilität verleiht und freuen uns, dass wir mit ihm einen Spieler verpflichten konnten, der die Qualität besitzt, das Team als Ganzes zu verbessern“, erklärt Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker in einer ersten Stellungnahme.

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Stark passt perfekt in Dynamos Anforderungsprofil

Stark gehörte in Darmstadt, immerhin Tabellenfünfter der abgelaufenen Saison, zum Stammpersonal, bestritt 28 der 34 Partien und darf ohne weiteres in die Kategorie Führungsspieler eingeordnet werden. Einer also, der geradezu prädestiniert ist für das von Dynamos Sportchef ausgegebene Anforderungsprofil: erfahren, zweikampf- und meinungsstark. Und einer, der weiß, was ihn erwartet.

"Die Spiele in Dresden waren für mich immer absolute Highlight-Spiele. Die Atmosphäre im Rudolf-Harbig-Stadion ist eine ganz besondere“, sagte Stark nach seiner Unterschrift unter den Zwei-Jahres-Vertrag, der eine Option auf Verlängerung enthält.

Das bislang letzte Duell gegen Dynamo wird Stark, hier im Kopfballduell gegen Patrick Ebert, in guter Erinnerung haben, Darmstadt gewann 3:2. Es war die Partie, in der Schiedsrichter Michael Bacher per Videobeweis Dynamos vermeintlichen Treffer zum 3:3 ni
Das bislang letzte Duell gegen Dynamo wird Stark, hier im Kopfballduell gegen Patrick Ebert, in guter Erinnerung haben, Darmstadt gewann 3:2. Es war die Partie, in der Schiedsrichter Michael Bacher per Videobeweis Dynamos vermeintlichen Treffer zum 3:3 ni © dpa

Insgesamt elf Mal spielte der gebürtige Darmstädter bereits gegen Dynamo, zuletzt am 7. Februar in diesem Jahr bei der aus Dresdner Sicht durchaus denkwürdigen 2:3-Niederlage, als der vermeintliche Ausgleich zum 3:3 nach Videobeweis nicht anerkannt wurde. Dynamo protestierte daraufhin vor dem DFB-Sportgericht, verlor den Prozess jedoch in mündlicher Verhandlung. Aber auch am 4. Dezember 2011 war Stark schon dabei, als sich Dynamo mit 2:2 vom FSV Frankfurt trennte.

"Mir hat es imponiert, wie sich Dynamos Verantwortliche um mich bemüht haben und welch klaren Plan der Verein verfolgt. Die Aufgabe reizt mich sehr. Ich möchte mich jetzt schnellstmöglich in die Mannschaft integrieren, als wichtiger Teil des Teams vorangehen und Verantwortung übernehmen", betont Stark, der die Rückennummer 5 tragen wird. Damit steht endgültig fest: Dzenis Burnic, ausgeliehen von Borussia Dortmund und bislang der Mann mit der 5 auf dem Trikot, wird wie erwartet nicht zurückkehren.

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Stark dagegen ist Dynamos zweiter Neuzugang, nachdem tags zuvor bereits die Verpflichtung von Innenverteidiger Tim Knipping besiegelt wurde. Auch die auslaufenden Verträge der Torhüter Patrick Wiegers und Stefan Kiefer sind mittlerweile verlängert.

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