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Dynamo weicht Orkantief aus

Bielefeld. „Xaver“ wirbelt Dynamos Vorbereitung auf das Spiel bei Arminia Bielefeld durcheinander. Nach einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor orkanartigen Böen entschieden sich die Dresdner gestern, die abschließende Übungseinheit zwei Stunden vorzuziehen.

Bielefeld. „Xaver“ wirbelt Dynamos Vorbereitung auf das Spiel bei Arminia Bielefeld durcheinander. Nach einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor orkanartigen Böen entschieden sich die Dresdner gestern, die abschließende Übungseinheit zwei Stunden vorzuziehen. Ursprünglich wollte Olaf Janßen 18 Uhr trainieren lassen, also zeitnah zur Anstoßzeit. Doch weil Wind und Regen immer stärker wurden, entschied er sich, zwei Stunden früher zu beginnen. Auch die norddeutschen Bundesligisten Hamburger SV und Werder Bremen zogen ihr Training gestern aufgrund der Sturmwarnung vor.

Die Dresdner waren 8.30 Uhr mit dem Bus gestartet und nach guter Fahrt gegen 14.45 Uhr im Gerry-Weber-Sporthotel in Halle/Westfalen angekommen. Janßen hat den 18-Mann-Kader nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nur auf einer Position verändert: Florian Fromlowitz für Markus Scholz als Ersatztorwart.

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Das Training vor dem ersten Duell mit der Arminia konnte bereits zu Hause nicht wie geplant laufen. Weil der Platz im Großen Garten am Mittwoch gefroren war, wollte Janßen ins Stadion ausweichen, aber dort wurde der Rasen gerade ausgebessert und gedüngt. Also musste die Mannschaft zum Abschlusstraining ins Ostragehege und konnte erst eine Stunde später beginnen. „Das ist eigentlich eine traurige Geschichte“, sagt Janßen, „weil man als Trainer merkt, wie hilflos man ist, wenn man plötzlich keinen Fußballplatz mehr hat. Das ist nicht wirklich lustig.“ (SZ/-ler)