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Dynamos nächster Angreifer ist da

Nur 24 Stunden nach Alexander Jeremejeff verpflichtet der Zweitligist mit Luka Stor ein 21-jähriges Talent aus Slowenien. Der wählt eine prominente Rückennummer.

Am Mittwochnachmittag drehte Luka Stor seine ersten Runden auf dem Trainingsplatz von Dynamo.
Am Mittwochnachmittag drehte Luka Stor seine ersten Runden auf dem Trainingsplatz von Dynamo. © Juergen Loesel, loesel-photograp

Erst zog sich die Suche nach Verstärkungen in der Offensive lange hin, dann ging es Schlag auf Schlag. Während am Mittwoch der Schwede Alexander Jeremejeff seine erste Trainingseinheit im Großen Garten bestritt, absolvierte Luka Stor den medizinischen Test in der Uniklinik. Danach fuhr der 21-Jährige Slowene ins Stadion, wo schon Sportchef Ralf Minge und Trainer Cristian Fiel warteten.  Damit verpflichtete Dynamo zwei Stürmer innerhalb von 24 Stunden. Stor ist der neunte Neuzugang in diesem Sommer, der Kader dürfte damit komplett sein. 

Stor spielte zuletzt für den slowenischen Erstligisten NK Aluminij, war erst in der Winterpause von NK Maribor gekommen. Bei Aluminij besaß er noch einen bis 2021 laufenden Vertrag, Dynamo musste also eine Ablösesumme zahlen. Wie hoch die ist, darüber kann nur spekuliert werden. Bei den Dresdnern unterschrieb er einen Vierjahres-Vertrag, was schon darauf hindeutet, dass er ein Spieler mit Perspektive sein soll und keiner, der aktuell helfen kann.  "Wir sehen in ihm das Potential, unser Spiel mit seinen Qualitäten zu bereichern", wird Sportchef Ralf Minge in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. "Wir werden ganz sicher viel Freude an dem Jungen haben, wenn wir ihm die nötige Zeit zur Eingewöhnung in der 2. Bundesliga geben.“

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Stor wird mit der Rückennummer 37 auflaufen, die zuletzt der nach Aue abgeschobene Pascal Testroet getragen hatte. „Luka ist ein junger Stürmer, der Wucht und Athletik sowie einen schnörkellosen ersten Kontakt mitbringt. Er ist ein Stürmertyp moderner Prägung", erklärte Minge. Mit einer Größe von 1,78 Meter ist er eher ein Gegenentwurf zum 1,92 Meter großen Jeremejeff. Stors Stärke liegt vor allem im Tempo und in der Technik. "Mit dem Wechsel nach Deutschland geht für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung. Ich hatte schon als kleiner Junge den Wunsch, einmal in diesem fußballverrückten Land zu spielen", erklärt er in der Pressemitteilung. 

In der obersten slowenischen Liga erzielte er in 30 Einsätzen neun Tore.  

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