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Weniger E-Roller in Dresden?

Viele Scooter blockieren Fußwege und sind besonders für Menschen mit Behinderungen eine Gefahr. Eine Fraktion fordert nun eine Begrenzung.

Ein E-Roller von Lime auf der Könneritzstraße in Dresden.
Ein E-Roller von Lime auf der Könneritzstraße in Dresden. © Sven Ellger

Über 1.000 Elektroroller hat die Firma Lime seit Juli 2019 in Dresden aufgestellt, weitere 200 kamen diesen Januar vom Anbieter Tier dazu. Nicht jeder Dresdner freut sich über die Scooter, denn sie blockieren stellenweise Fußwege und Plätze. Vor allem die Lime-Roller werden gern im Viererpack abgestellt, an ihnen ist schwer vorbeizukommen. Für sehbehinderte oder blinde Menschen sind sie zudem eine unvorhergesehene Gefahr.

Die Fraktion Die Linke im Stadtrat will deshalb die Zahl der E-Roller in Dresden auf 1.000 begrenzen. Außerdem sollen die Anbieter ihre Scooter nur an bestimmten Sammelstellen abstellen dürfen, heißt es im Antrag der Linken. Probleme mit den Rollern, darunter falsch abgestellte, müssten künftig innerhalb von zwei Stunden behoben werden. Und sollte es Kooperationsvereinbarungen mit weiteren Anbietern geben, seinen diese dem Bauausschuss vorzulegen, fordern die Linken.    

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Mit speziellen Sammelplätzen soll die Gefahr durch achtlos abgestellte Roller, die teilweise die Verkehrssicherheit gefährden, kleiner werden, heißt es in der Begründung. Rollstuhlfahrer oder blinde Menschen, aber auch Familien mit Kinderwagen sollen dadurch weniger Probleme auf Dresdner Fußwegen haben.  

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