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Eberspächer bereitet sich auf Kurzarbeit vor

Auch der Standort in Wilsdruff ist von den Einschränkungen betroffen.

Die Mitarbeiter von Eberspächer in Wilsdruff müssen sich auf Kurzarbeit einstellen.
Die Mitarbeiter von Eberspächer in Wilsdruff müssen sich auf Kurzarbeit einstellen. ©  PR

Der auch in Wilsdruff tätige Abgasanlagen-Hersteller Eberspächer bereitet sich auf schwere Zeiten vor. Da zahlreiche Automobilhersteller im Zuge der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ihre Produktion gestoppt haben, hat das Unternehmen nun ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen. "In Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern werden die Kapazitäten für alle deutschen Eberspächer-Standorte ab Montag, den 23. März 2020 auf ein Minimum reduziert", teilt das Unternehmen auf seiner Homepage mit.

Dies erfolge durch den Abbau von Arbeitszeitkonten, Urlaub sowie in der Folge Kurzarbeit. Die Maßnahmen gelten sowohl für die Produktionen als auch für die Verwaltungen. Und das  nicht nur in Deutschland. Auch an allen Standorten in Europa und den USA werden laut Eberspächer entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter sowie als Reaktion auf den stark zurückgegangenen Auftragseingang vorgenommen.

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Eberspächer zählt weltweit zu den führenden Lieferanten für Abgastechnik, Fahrzeugheizungen und Bus-Klimasysteme. Das Unternehmen mit nahezu 80 Standorten in 29 Ländern weltweit beliefert namhafte Hersteller von Lastkraftwagen. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 10.000 Menschen und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro. Das Werk in Wilsdruff wurde 2014 eröffnet. Dort werden Abgassysteme für Nutzfahrzeuge produziert, die der neuesten Emissionsnorm Euro 6 entsprechen, teilt Unternehmenssprecherin Anja Kaufer mit.

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