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Edle Schreibfehler

Was in der Zeitung steht, sollte schon richtig geschrieben sein. Das erwarten die Leser – und das sage auch ich mir immer wieder als Landstreicher. Deswegen gibt es ja auch für den Computer Korrekturprogramme, die über die Texte rübersausen und manchen peinlichen Fehler noch rausfiltern.

Was in der Zeitung steht, sollte schon richtig geschrieben sein. Das erwarten die Leser – und das sage auch ich mir immer wieder als Landstreicher. Deswegen gibt es ja auch für den Computer Korrekturprogramme, die über die Texte rübersausen und manchen peinlichen Fehler noch rausfiltern. Aber nicht jedes Wort kennt der Computer. Er bietet dann oft Alternativen an, die manchmal Anlass geben zum Schmunzeln.

Neukirch etwa – die Bewohner dieses Dorfes wird’s freuen – ist natürlich bekannt. Beim Wort „Neukircher“ aber bleibt der Computer jedes Mal hängen und schlägt als Alternative „Neureicher“ vor. Leider „spuckt“ mein PC aber nicht das dazugehörende Kleingeld aus. Kürzlich habe ich mich beim Stadtnamen „Bischofswerda“ verschrieben, es dank des Korrekturprogrammes aber schnell gemerkt. Der Alternativvorschlag war hier: Bischofswürde. Ein solcher Vorschlag hebt doch gleich das Selbstbewusstsein. (Man muss dabei ja nicht an Franz-Peter Tebartz van Elst denken). Bischofswürde und Bischofswerda – so weit liegt beides also gar nicht voneinander entfernt, auch wenn in Bischofswerda bekanntlich nie ein Bischof residierte. Trotzdem sollten wir stolz auf diesen Stadtnamen sein, meint Ihr Landstreicher

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