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Ehrenamtliche beim Wachauer Neujahrstreffen ausgezeichnet

Bei einer Feier am Sonntag ehrte die Gemeinde acht verdienstvolle Bürger. Außerdem kamen wichtige Bauprojekte zur Sprache.

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Von Thomas Drendel

Besonders die Leppersdorfer hielten den Atem an, als Steffen Domschke, Beigeordneter im Bautzener Landratsamt, auf die neue S177 zu sprechen kam. Bei einem Gespräch mit der Landesregierung hätte sich gezeigt. dass künftig der Neubau von Straßen zurückgefahren wird und der Freistaat mehr Geld in den Ausbau stecken möchte. Als der Beigeordnete dann aber sagte, die neue S177 sei davon ausgenommen, machte sich dann doch eine Erleichterung im Saal des Seifersdorfer Schlosses breit. „Ich bin sehr optimistisch, dass die Straße gebaut wird“, sagt Domschke. Gleiches gelte für den Radweg zwischen Ottendorf und Seifersdorf. Zuvor hatte der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) in seiner Rede auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Die Gemeinde habe als Wirtschaftsstandort weiter zugelegt. Als Beispiel nannte Künzelmann die Einweihung der neuen Trocknungsanlage bei Müllermilch in Leppersdorf. In diesem Jahr werde sich die Gemeinde weiter um den Ausbau der Betreuung und der Ausbildung der Kinder widmen. So soll der Anbau an die Grundschule in Leppersdorf erfolgen. Auch der erste Bauabschnitt der Sanierung der Kita Wachau soll auf den Weg gebracht werden. Für dieses Bauprojekt ist das Fördergeld bereits bewilligt. Spannend war auch in diesem Jahr, wer wohl für seine ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet wird. Den Anfang machte Wachau. Ortsvorsteher Michael Eisold gratulierte Brit Herrmann. Sie kümmert sich als Elternsprecherin um Schulbelange sowie Rudolf Möller. Er hat als Vorsitzender des Kirchbauvereins in Wachau viel für die Sanierung der Wachauer Kirche getan. Aus Seifersdorf wurde der Tischler Karl-Heinz Hartmann ausgezeichnet: Er brachte unter anderem die Fußgängerbrücke an der Kunathmühle wieder in Ordnung. Zweite Geehrte war Silvia Großmann. Sie leitete lange den Heimatverein und organisiert weiterhin das Pfingstsingen.

Aus Lomnitz wurde Wolfgang Zinke und Andreas Zumpe ausgezeichnet. Ersterer macht sich unter anderem für den Imkernachwuchs stark und Andreas Zumpe ist an der Herstellung der Lomnitzer Chronik beteiligt. Aus Leppersdorf wurden Isolde Tamme und Halina Beier geehrt. Sie halten unter anderem den örtlichen Seniorentreff am Leben.