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Eiertanz in Laubegast muss beendet werden

Peter Hilbert über den sicheren Flutschutz für Dresden

Die Stadt hat in den vergangenen Jahren viel für einen sicheren Hochwasserschutz getan. Das Engagement zahlt sich für viele Dresdner aus. Sie blieben im vergangenen Jahr von den Fluten verschont. Doch es bleibt noch einiges zu tun, besonders in Laubegast. Zwölf Jahre nach der Jahrhundertflut von 2002 ist dort noch nichts Sichtbares geschehen. Das haben die Bewohner beim jüngsten Hochwasser wieder drastisch zu spüren bekommen, als ihre Häuser wieder mal von brauner Elbbrühe umspült wurden. Das ist nicht zu verstehen. Hier sind Umweltamtschef Korndörfer und die anderen Verantwortlichen gefragt.

Nach den ersten Plänen mit der Idee einer Flutschutzmauer hat die Stadt in Laubegast eine lange Debatte mit den Bürgern begonnen. Das ist sicher kein schlechtes Vorgehen. Doch am Ende zählt das Ergebnis. Und das gibt es auch nach Jahren nicht. So ein dicht bewohnter Stadtteil muss geschützt werden. Nur weil einige Anwohner sich gegen jeglichen Flutschutz wehren, kann den anderen nicht zugemutet werden, endlos mit der Hochwassergefahr zu leben. Der Eiertanz um den Flutschutz für Laubegast muss endlich beendet werden.

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