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Eilantrag zum Gymnasium

Der Landkreis will das langwierige Genehmigungsverfahren für das Wilsdruffer Gymnasium beschleunigen. „Deshalb werden wir die sofortige Vollziehbarkeit des Schulnetzplanes beim Kultusministerium beantragen“, teilte Beigeordnete Kati Hille auf Nachfrage mit.

Der Landkreis will das langwierige Genehmigungsverfahren für das Wilsdruffer Gymnasium beschleunigen. „Deshalb werden wir die sofortige Vollziehbarkeit des Schulnetzplanes beim Kultusministerium beantragen“, teilte Beigeordnete Kati Hille auf Nachfrage mit. Damit würde das Kultusministerium in die Lage versetzt, den Standort zur Einrichtung eines Gymnasiums in Wilsdruff zu genehmigen. Bisher ist nur der sogenannte Schulnetzplan vom Kultusministerium abgesegnet worden, nicht aber die direkte Zulassung für den Neubau in Wilsdruff. Ungeachtet aller Hindernisse treibt die Stadt Wilsdruff das Bauprojekt weiter voran. „Mit der Genehmigung des Schulnetzplanes haben wir unverzüglich die Unterlagen zur Förderung erarbeitet und eingereicht“, teilte Bürgermeister Ralf Rother (CDU) mit.

Allerdings droht dem Bauvorhaben immer noch eine Absage. Denn der Landkreis Meißen befürchtet, dass aus seinem nur 20 Kilometer von Wilsdruff entfernten Gymnasium in Nossen Schüler abwandern. Der Meißner Kreistag hat daher beschlossen, gegen die Errichtung einer solchen Schule in Wilsdruff eventuell sogar gerichtlich vorzugehen. Die Diskussionen darüber haben das Verfahren bereits so verzögert, dass ein Fertigstellungstermin im August 2015 nicht mehr zu halten ist. (hey)

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