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Eilers’ Versprechen

Dynamos Toptorjäger möchte aufsteigen und gerne auch bis 2016 in Dresden bleiben.

© Lutz Hentschel

Von Tino Meyer

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Rupprich geht in die sechste Saison 

Mit Steven Rupprich bleibt ein weiterer Stammspieler der vergangenen Jahre dem Team von Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton erhalten. 

Er hat die vergangene Woche ein Stück weit auch genießen können. Klar, ein Trainingslager in der Vorbereitung empfindet kein Fußballer als schön, und auch mit dem Essen im Vier-Sterne-Hotel an der spanischen Mittelmeerküste ist Justin Eilers nicht unbedingt glücklich gewesen. Aber die Sonne hat ihm gutgetan, sagt Dynamo Dresdens Toptorjäger, ein Tor im letzten Test hat er auch geschossen – und trotzdem etwas Abstand gekriegt von dem ganzen Hype um seine Person.

Seit gestern Nacht ist Eilers nun wieder in Dresden. Es ist seine zweite Rückkehr in diesem Jahr. Nicht wenige im Umfeld des Klubs hatten schon nach der Weihnachtspause nicht an ein Wiedersehen mit dem 26-Jährigen geglaubt. Mit elf Toren in 22 Ligaspielen sowie drei Treffern in den zwei Pokalspielen gegen Schalke und Bochum hat er schließlich fußballerisch das beste halbe Jahr seines Lebens hinter sich – und wahrscheinlich eine große Zukunft vor Augen. Zum Trainingsauftakt am 3. Januar ist Eilers dennoch erschienen.

Und das, obwohl sich rund um Weihnachten eine Vielzahl von Spielerberatern bei ihm gemeldet haben, der eine oder andere Verein wird auch darunter gewesen sein. Eilers betont aber, alle Anfragen abgelehnt zu haben. Er sei zufrieden, im Moment auf jeden Fall – mit seinem Berater Sören Seidel ebenso wie mit Dynamo. „Alles andere ist völliger Humbug“, sagt der gebürtige Braunschweiger.

Die Spekulationen aber bleiben. Wechselt er doch noch in der Winterpause? Und wenn nicht, verlässt er Dresden dann im Sommer? Gibt es eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag? Eilers beantwortet die Fragen nicht konkret, aber deutlicher als erwartet. „Ich habe vor, am 1. Februar für Dynamo in Münster zu spielen. Und ich habe auch vor, bis 2016 zu bleiben. Nicht umsonst habe ich für zwei Jahre unterschrieben“, sagt er und erinnert zudem an sein Versprechen, das er nach dem letzten Ligaspiel des vergangenen Jahres gegen Osnabrück gab: „Ich komme wieder!“

Eilers hat sich daran gehalten. Schwergefallen ist es ihm nicht. „Ich weiß, was ich an Dynamo habe“, sagt er und spricht von der zweiten Liga: „Für ein paar Punkte und ein bisschen Prämie zu spielen, ist keine Genugtuung. Der Aufstieg ist ein größerer Anreiz. Doch es wäre unklug, schon jetzt darüber zu reden.“ Den Fehler hat er oft genug gemacht und schließlich erst über den Umweg beim Oberligisten Goslar zurück ins Profigeschäft gefunden. „In der Vergangenheit bin ich immer schlecht damit gefahren, wenn ich nachgedacht habe, was in einem oder zwei Jahren ist. Ich lebe den Moment, ich genieße ihn“, sagt Eilers.

Mit dieser Einstellung lässt sich selbst ein Trainingslager ganz gut ertragen.

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