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Ein besonderes Bubenstück

Thorsten Steckel aus Ponickau schreibt zu Schülerbeförderungskosten auf „Pump“ bei den Eltern: Als wenn es nicht schon genug wäre, dass der Landkreis die sogenannten Eigenanteile für die Schülerbeförderung...

Thorsten Steckel aus Ponickau schreibt zu Schülerbeförderungskosten auf „Pump“ bei den Eltern:

Als wenn es nicht schon genug wäre, dass der Landkreis die sogenannten Eigenanteile für die Schülerbeförderung schon wieder erhöht, legte der Kreistag im Dezember 2013 noch eins drauf: Während Landkreise wie der Vogtlandkreis inzwischen Elternbeiträge aus gutem Grund abgeschafft haben, will der Landkreis Meißen nach der neuen Schülerbeförderungskostensatzung den bislang monatlich zu entrichtenden Eigenanteil bis zum 15. Juli „als Einmalzahlung“ für elf Monate, für das gesamte Schuljahr im Voraus von den Eltern einkassieren. Das heißt: Wer künftig möchte, dass sein Kind im kommenden Schuljahr der Schulpflicht nachkommend mit dem Schulbus unter Umständen mehr als 45 Minuten lang über alle Dörfer in den 20 km entfernten Schulort befördert wird, muss diesen Jahresbetrag vorab in voller Höhe (aktuell 239,15 Euro) entrichten. Der neue Kreistag hat es nach dem 25. Mai in der Hand, nicht nur dieses unrühmliche Bubenstück schleunigst im Interesse der Schüler und Eltern zu beenden, sondern auch für den Landkreis die Elterneigenanteile endlich und endgültig abzuschaffen. Sollte das derzeit von der Linksfraktion im Landtag vorgelegte „Sächsische Schulwegekostenfreiheitsgesetz“ (LT-Drs. 5/14109) noch vor den Sommerferien eine Mehrheit finden, ginge das noch viel schneller.

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