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Ein Desaster für alle

Redakteur Thomas Drendel über die Debatte um das Radeberger Einkaufszentrum.

© Thorsten Eckert

Die Verschiebung des Umbaus des Radeberger Einkaufszentrums auf Anfang 2020 ist für alle Beteiligten ein riesen Ärgernis: Der Eigentümer hat monatelang auf die ursprünglich geplante Schließung am 1. Juli 2019 hingearbeitet: Architekten mit den Bauplanungen beauftragt, Genehmigungen beantragt, den Händlern gekündigt, Baufirmen beauftragt und gegebenenfalls einen Kredit bei der Bank geordert. Jetzt ist vieles davon hinfällig. Schnell kommen da tausende Euro an Kosten zusammen. Betroffen sind auch die Händler im EKZ. Sie haben sich auf den 1. Juli eingestellt, eventuell nach Alternativen für ihr Geschäft gesucht und Verträge geschlossen, Mitarbeitern gekündigt und Waren abbestellt. Sie müssen sich jetzt neu orientieren. Auch Kunden sind verunsichert: Ist mein Lieblingsimbiss im EKZ noch geöffnet oder fahre ich lieber gleich woandershin?

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