merken
PLUS

Ein Dino an der Autobahn

Mit dem Bild einer Urzeitechse wirbt der Saurierpark um Besucher. Nicht das einzige neue Schild an der A 4.

Von Sebastian Kositz

Bautzen. Vorsicht, querende Saurier. Gut möglich, dass einige Autofahrer auf der A 4 in Richtung Görlitz das neue Schild am Fahrbahnrand vor der Abfahrt in Salzenforst falsch verstehen. Seit einigen Tagen grüßt dort ein Triceratops – eine riesige Urzeitechse – die Vorbeifahrenden. Doch keine Panik. Mit einem prähistorischen Wildwechsel auf der wichtigsten ostsächsischen Verkehrsader ist nicht zu rechnen. Das Original des Triceratops steht gemeinsam mit seinen Artgenossen im Saurierpark Kleinwelka, für den das Schild wirbt.

Anzeige
Demenzsensibles Krankenhaus St. Carolus
Demenzsensibles Krankenhaus St. Carolus

Jeder dritte bis vierte Patient bringt die Nebendiagnose Demenz mit ins Krankenhaus. Das St. Carolus in Görlitz geht einen besonderen Weg und hilft damit allen Beteiligten.

Nachdem Sachsens Straßenbauamt vor einigen Monaten das Aufstellen von noch mehr Schildern mit Hinweisen zu Ausflugszielen an den Autobahnen im Freistaat gestattet hatte, ist die Stadt an der Spree nun gleich mit drei der braun-weißen Tafeln an der A 4 vertreten. Kurz vor der Anschlussstelle Bautzen-West werben bereits schon länger zwei weitere Schilder mit der von Türmen geprägten Altstadt-Silhouette beziehungsweise der Gedenkstätte für einen Besuch. Erst kürzlich war dort außerdem ein Hinweisschild für Deutschlands größte evangelische Dorfkirche in Cunewalde aufgestellt worden.

Die Bautzener Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft (BBB), Betreiber des Saurierparks in Kleinwelka, erhofft sich von dem neuen Schild noch mehr Aufmerksamkeit für den 16 Hektar großen Urzeitpark. „So können wir noch mehr Touristen, aber auch Besucher aus der Region auf den Park aufmerksam machen und vielleicht den einen oder anderen zu einer spontanen Stippvisite animieren“, sagt Volker Bartko, Chef der BBB. Der Saurierpark zähle zu den schönsten und abwechslungsreichsten Ausflugszielen im Freistaat. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Schild als touristischer Höhepunkt in Sachsen in einer Reihe mit Dresden, dem Schloss Moritzburg oder dem Leipziger Seenland stehen“, sagt Volker Bartko.

Vom neuen Schild an der Autobahn bis zum Saurierpark sind es laut der BBB etwa fünf Kilometer Fahrstrecke. Im Park erwarten die Besucher neben den lebensgroßen Modellen von etwa 200 Urzeitechsen auch zahlreiche weitere Attraktionen wie die Forscherstation oder das Erlebnisareal „Vergessene Welten“. Im vergangenen Jahr hatte die BBB in ihrem Saurierpark in Kleinwelka eigenen Angaben zufolge mehr als 230 000 Besucher gezählt.